Kanaren

Mogán legt überarbeiteten Plan General 45 Tage öffentlich aus

Der Gemeinderat von Mogán hat einstimmig beschlossen, den überarbeiteten Entwurf des Plan General de Ordenación nach einer technischen Korrektur für 45 Tage offenzulegen. Der Plan reserviert 75 Prozent neuer Wohnbaurechte für geförderten Wohnraum und…

Der Rat der Gemeinde Mogán auf Gran Canaria hat am 5. September 2026 einstimmig beschlossen, den überarbeiteten Entwurf des Plan General de Ordenación (PGO) erneut für 45 Tage öffentlich auszulegen. Zuvor war eine von Nueva Canarias eingebrachte technische Korrektur übernommen worden. Nach Darstellung des Ayuntamiento de Mogán soll dieser Schritt die Rechtssicherheit des Verfahrens stärken und Formfehler vermeiden, die eine gerichtliche Anfechtung auslösen könnten.

Kern des aktualisierten Entwurfs ist eine klare Schwerpunktsetzung auf geförderten Wohnraum. Demnach sollen 75 Prozent der Wohnbaurechte in neu auszuweisenden städtischen und stadtentwicklungswirksamen Bereichen für vivienda protegida (sozial geförderter Wohnraum) reserviert werden. Die Verwaltung beziffert die daraus resultierende Kapazität auf etwa 3.000 Wohnungen. In mehreren Sektoren sieht der Entwurf sogar eine vollständige Reservierung für geförderten Wohnraum vor. Ausdrücklich genannt werden Arguineguín, der Barranco de Mogán und Veneguera; diese Ergänzungen treten zu einer bereits bestehenden Reserve in Loma de Pino Seco hinzu.

Die nun vorgenommene Verfahrenskorrektur war Voraussetzung dafür, den überarbeiteten Planungsentwurf formell als neue städtebauliche Alternative zu behandeln und ihn anschließend korrekt in das öffentliche Beteiligungsverfahren zu geben. Der Gemeinderat nahm den geänderten Modellvorschlag zur Kenntnis und stimmte ihm vor der neuerlichen Auslegung zu. Damit soll vermieden werden, dass das Dokument wegen Verfahrensmängeln aufgehoben oder für nichtig erklärt wird.

Mit dem PGO-Entwurf soll das derzeit noch gültige, deutlich ältere Regelwerk ersetzt werden. Die Kommune bezeichnet die Ausrichtung auf vivienda protegida als zentrales Instrument, um den angespannten Wohnungsmarkt in der Gemeinde zu entlasten. Zugleich verweist sie darauf, dass die Entwicklung der ausgewiesenen Sektoren nach den geltenden Kooperationsmodellen erfolgen soll, bei denen die Kommune Planung und Erschließung steuert, während die Eigentümer die gesetzlich vorgesehenen Beiträge und Lasten tragen.

Während der 45-tägigen Auslegungsfrist können Bürgerinnen und Bürger, Verbände und Institutionen Stellungnahmen einreichen. Die Verwaltung kündigte an, Hinweise aus der Beteiligung zu prüfen und gegebenenfalls in den weiteren Planungsprozess zu übernehmen. Konkrete Termine für ergänzende Informationsangebote nannte das Ayuntamiento de Mogán in seiner Mitteilung nicht.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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