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Zwei Fischer nach Brand auf der „Comillas Tercero“ vor Castro Urdiales gerettet

Vor der Küste von Castro Urdiales sind am Mittwochmorgen zwei Besatzungsmitglieder des Fischereifahrzeugs „Comillas Tercero“ nach einem Bordbrand gerettet worden. Ein Mann mit Gesichtsverbrennungen wurde per Hubschrauber nach Santander ausgeflogen, der zweite kam per…

Zwei Besatzungsmitglieder des Fischereifahrzeugs „Comillas Tercero“ sind am Mittwochmorgen nördlich von Castro Urdiales in Kantabrien nach einem Brand an Bord gerettet worden. Nach Angaben der Delegación del Gobierno en Cantabria koordinierte das Centro de Coordinación de Salvamento Marítimo de Bilbao den Einsatz, nachdem um 8.00 Uhr ein Notruf eingegangen war. Der Havarist befand sich demnach rund sieben Seemeilen nordnordöstlich der Punta Pescador. Die Männer hatten das in Brand stehende Schiff in einer Rettungsinsel verlassen.

Zunächst nahm der nahe befindliche Fischer „Lutxi“ die beiden Schiffbrüchigen um 8.13 Uhr an Bord. Salvamento Marítimo entsandte die Salvamar Alcyone und den Hubschrauber Helimer 206 zur Einsatzstelle und übernahm die weitere Koordination. Beim Eintreffen der Rettungsmittel stand die „Comillas Tercero“ laut Einsatzbericht nahezu vollständig in Flammen.

Einer der Geretteten erlitt Verbrennungen im Gesichtsbereich. Er wurde gegen 9.22 Uhr vom Helimer 206 aufgenommen und zum Flughafen Santander geflogen, wo ein Rettungswagen die Weiterbeförderung in ein Krankenhaus übernahm. Der zweite Mann wurde an Bord der Salvamar Alcyone versorgt und nach Laredo gebracht; das Boot legte dort um 10.05 Uhr an. Zur Beurteilung des Zustands des Fischereifahrzeugs lief das Seenotrettungsboot SAR Gavia die Unglücksstelle an.

Zur Ursache des Feuers, zur Schadenshöhe und zu etwaigen Umweltauswirkungen lagen am Vormittag keine offiziellen Erkenntnisse vor. Ermittlungen werden nach dem üblichen Verfahren eingeleitet. Angaben zu Staatsangehörigkeiten der Betroffenen machten die Behörden zunächst nicht.

Die Abfolge – Erstaufnahme der Schiffbrüchigen durch ein nahe befindliches Arbeitsfahrzeug und anschließende Übernahme durch die staatliche Seenotrettung – entspricht etablierten Abläufen an der spanischen Nordküste. In mehreren Fällen der vergangenen Jahre war die schnelle Reaktion von Fischereifahrzeugen entscheidend, bis Luft- und Seemittel von Salvamento Marítimo eintreffen. Für den vorliegenden Einsatz sind die Zeiten und Orte von der Delegación del Gobierno en Cantabria und der Leitstelle in Bilbao benannt; weitergehende Bewertungen zu Ursache oder Folgen wären derzeit Spekulation.

Die Küstenwetterlage oder potenzielle Trümmer- und Verschmutzungsgefahren wurden von den Einsatzkräften am Morgen nicht öffentlich beziffert. Ob Wrackteile treibend verblieben oder das Schiff sank, blieb zunächst offen. Über weitere Maßnahmen – etwa Brandbekämpfung, Schleppversuch oder Sicherung der Unglücksstelle – will Salvamento Marítimo je nach Lageentwicklung informieren.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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