Kastilien und León

Kastilien und León startet Schuljahr am 8. September – Interimsquote bleibt hoch

Die Bildungsministerin María Pardo hat den Schulstart für den 8. September bestätigt und eine weiterhin hohe Interimsquote im Lehrkörper gemeldet. Besonders stark wächst die Betreuung der 0–3-Jährigen.

Kastilien und León beginnt das Schuljahr 2026/2027 am 8. September 2026. Das bestätigte die Bildungsministerin der Junta de Castilla y León, María Pardo, am Freitag in Valladolid bei der Vorstellung der Rahmendaten für die nichtuniversitäre Bildung. Demnach sind im Regelbereich 348.756 Schülerinnen und Schüler eingeschrieben, ein Rückgang um 0,07 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Deutlich zulegen wird die frühkindliche Bildung im ersten Zyklus (0–3 Jahre): Sie umfasst 23.669 Kinder, ein Plus von 7,71 Prozent.

Als zentrales Problem benannte Pardo die weiterhin hohe Interimsbesetzung an Schulen. Für das Lehramt der Primarstufe liege die Interimsquote bei 9,40 Prozent, für die übrigen Lehrkörper bei 17,81 Prozent. Diese Werte überschreiten die in der spanischen Regelung genannte Zielmarke von 8 Prozent. Pardo ordnete die Zahlen dem zweijährigen Turnus der öffentlichen Auswahlverfahren zu und verwies auf Gespräche mit den Gewerkschaften. Nach ihren Angaben seien die in den Sektorverhandlungen vereinbarten Maßnahmen eingehalten.

Bei den Bildungsstufen zeigen sich gegenläufige Tendenzen. Während die Educación Infantil im ersten Zyklus (0–3 Jahre) am stärksten wächst, verzeichnet der zweite Zyklus (3–6 Jahre) Rückgänge. Auch in Teilen der Sekundarstufe nimmt die Zahl der Lernenden ab. Dagegen setzt die berufliche Bildung (Formación Profesional) ihren Aufwärtstrend fort – in den Graden Básico, Medio und Superior sowie in den Spezialisierungskursen. Das Ministerium sieht darin einen Ausgleich für die Stagnation oder Rückgänge in anderen Bereichen.

Der beschlossene schulische Kalender der Autonomen Gemeinschaft legt neben dem Unterrichtsbeginn am 8. September 2026 die Ferien- und Prüfungstermine sowie unterrichtsfreie Tage fest. Die Details variieren je nach Bildungsstufe; die Schulen erhalten ergänzende Hinweise zu Evaluationszeiträumen und Organisationstagen. Die Junta de Castilla y León verweist darauf, dass regionale Festtage und kommunale Feiertage in den jeweiligen Gemeinden zusätzlich zu berücksichtigen sind.

Tatsachen und Zahlen stammen aus den am 4. September 2026 in Valladolid präsentierten Angaben der Junta de Castilla y León. Zuschreibungen von Bewertungen und Begründungen sind als Aussagen der Bildungsministerin gekennzeichnet. Prognosen zu Schülerzahlen oder Personalbedarfen weist das Ministerium als abhängig von Bewerbungsverfahren und dem demografischen Verlauf aus; unabhängige Bestätigungen hierfür liegen gegenwärtig nicht vor.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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