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Waldbrand an der Sierra Calderona: Rund 120 Hektar zwischen Gátova und Segorbe betroffen

Ein durch Blitz ausgelöster Waldbrand zwischen Segorbe (Castellón) und Gátova (Valencia) betrifft Teile des Parque Natural de la Sierra Calderona. Die Stufe 1 des PEIF ist aktiv; Luftmittel unterstützen seit Freitagmorgen die Bodentrupps.

Nach einem Blitzeinschlag ist am Donnerstagabend zwischen Segorbe (Castellón) und Gátova (Valencia) ein Waldbrand ausgebrochen, der Teile des Parque Natural de la Sierra Calderona betrifft. Nach Angaben der Regionalbehörden vom Freitagmorgen sind vorläufig rund 120 Hektar betroffen. Die Stufe 1 des PEIF (Plan Especial frente al Riesgo de Incendios Forestales) bleibt aktiv.

In der Nacht arbeiteten elf Einheiten der Brandbekämpfung der Generalitat Valenciana sowie Kräfte der Consorcio Provincial de Valencia und der Consorcio Provincial de Castellón an den Flanken des Feuers. Konkret waren nach Behördenangaben zusätzlich zwei Einheiten des Consorcio Provincial de Valencia und zwei aus Castellón, zwei Forstbrigaden, eine Einheit der Einsatzleitung, je ein Forstkoordinator für Valencia und Castellón, eine mobile Führungsstelle und ein Forsttechniker im Einsatz. Mit Tagesanbruch wurden Löschhubschrauber und Flugzeuge zur Unterstützung der Bodentrupps eingesetzt. Der Einsatz wird vom Puesto de Mando Avanzado in Gátova koordiniert. Der zuständige Regionalminister, Juan Carlos Valderrama, verfolgte die Lage vor Ort und informierte in Les Corts im Rahmen einer bereits anberaumten Unterrichtung über die Brände dieses Sommers.

Nach Behördenangaben sind größere Evakuierungen bislang nicht erforderlich gewesen. Einzelne Gehöfte und landwirtschaftliche Nebengebäude in Brandnähe wurden vorsorglich geräumt oder unter Beobachtung gestellt. Die in der Nacht herrschenden niedrigeren Temperaturen und die höhere Luftfeuchte haben die Arbeit der Einsatzkräfte begünstigt, während am Vortag kräftige Gewitterzellen die Zündung durch Blitzschlag begünstigten.

Die Aktivierung der Stufe 1 des PEIF bedeutet, dass die Flammen Waldflächen gefährden und in begrenztem Umfang auch Sachwerte oder Siedlungen bedrohen können und dass für die Bekämpfung zusätzliche Mittel über die regulären Zuständigkeiten hinaus erforderlich sind. Die operative Leitung liegt bei der Generalitat Valenciana, die die eingesetzten Ressourcen zwischen den Provinzen koordiniert und sie über den Puesto de Mando Avanzado in taktische Abschnitte gliedert.

Eine verlässliche Flächenbilanz steht noch aus. Die bislang genannten rund 120 Hektar gelten als Schätzung und können sich mit fortschreitender Perimeteraufnahme ändern. Die Sierra Calderona gilt als sensibles Schutzgebiet, das bereits 2017 von einem großen Brand betroffen war, der rund 1.300 Hektar zerstörte; in den Folgejahren wurden Wiederherstellungsmaßnahmen umgesetzt. Erst nach einer Stabilisierung und Kontrolle des aktuellen Brandes können Forst- und Umweltexperten die verbrannten Flächen systematisch erfassen und die Auswirkungen auf Vegetation und Fauna bewerten. Die Wetterentwicklung der kommenden Stunden bleibt für die weitere Ausbreitung maßgeblich; die Behörden halten die Bevölkerung über mögliche Schutzmaßnahmen auf dem Laufenden.

Redakteur: Andreas M. Brucker (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen