Nach einer Sitzung des CECOPI in Gátova hat Diana Morant, Ministerin für Wissenschaft, Innovation und Universitäten und Generalsekretärin des PSPV-PSOE, am 22. August 2026 einen „großen Pakt“ zur Stärkung der öffentlichen Not- und Rettungsdienste gefordert. Angesichts extremerer Wetterlagen durch den Klimawandel müssten Kapazitäten und Ausstattung „ohne Kürzungen“ verstärkt werden, sagte Morant nach der Lagebesprechung zum Waldbrand bei Segorbe.
Der Brand in der Umgebung von Segorbe in der Provinz Castellón blieb am Samstag aktiv. Nach übereinstimmenden amtlichen Lageangaben und Presseberichten waren bis zum Mittag rund 633 Hektar betroffen, der Perimeter lag bei etwa 15 Kilometern. Teile des Feuers greifen in den Naturraum der Sierra Calderona über. Aus Vorsicht wurde Gátova (Valencia) evakuiert; die Zahl der betroffenen Personen liegt nach bisherigen Schätzungen bei rund einem Tausend. Die Generalitat Valenciana hat den Plan Especial de Incendios Forestales auf Stufe 2 aktiviert und Unterstützung durch die Unidad Militar de Emergencias angefordert. Ziel der Einsatzleitung ist es, die Ausbreitung in Richtung bewohnter Bereiche zu verhindern und sensible Zonen des Naturparks zu schützen.
Die Löscharbeiten erfolgen am Boden und aus der Luft; rund 25 Luftmittel waren zeitweise im Einsatz. Die staatliche Regierungsdelegierte Pilar Bernabé und der für Innen- und Notfallfragen zuständige Spitzenbeamte Juan Carlos Valderrama riefen die Bevölkerung auf, Sperrungen und Sicherheitshinweise strikt zu befolgen. Der Wetterdienst meldete für den Nachmittag auffrischenden, in Böen starken Wind, der die Bekämpfung des Feuers erschweren kann. Zur möglichen Brandursache machten die Behörden zunächst keine abschließenden Angaben; Ermittlungen laufen.
Morants Vorstoß zielt auf einen strukturierten Dialog mit Einsatzkräften, um Schwachstellen in Ausbildung, Personal, Technik und Koordination zu identifizieren und zu beheben. Während die Forderung politisch umstritten sein könnte, gilt als unstrittig, dass häufigere und intensivere Hitzewellen sowie lange Trockenphasen das Waldbrandrisiko erhöhen und Einsatzzeiten verlängern. Die aktuellen Angaben zum Brandgeschehen können sich aufgrund der dynamischen Lage kurzfristig verändern; die Einsatzleitung aktualisiert Entscheidungen, betroffene Flächen und Schäden fortlaufend.
Redakteur: Andreas M. Brucker (Artikel mit KI-Unterstützung).