Die Dirección General de Salud Pública der Generalitat Valenciana hat am 4. September 2026 für Teile der Provinz Castellón wegen extremer Temperaturen die höchste Gesundheitsrisikostufe ausgerufen. Demnach gelten 21 Gemeinden als Rot (hohes Risiko) und 93 weitere als Orange (mittleres Risiko). Die Einstufung wurde von der Conselleria de Sanidad über ihre Kanäle bekanntgegeben und bezieht sich auf die Prognosen für diesen Tag.
Rot ausgewiesen sind Orte in drei Comarcas des Landesinneren. Im Baix Maestrat wurden unter anderem Castell de Cabres und La Pobla de Benifassà genannt. In Els Ports umfasst die Liste 14 Gemeinden, darunter Morella, Castellfort, Cinctorres, Forcall, La Mata de Morella, Vallibona und Vilafranca. Im Alt Maestrat sind Ares del Maestrat, Benassal, Catí, La Torre d'en Besora und Vilar de Canes betroffen. Der Orangestatus erstreckt sich auf Gemeinden in Alto Mijares, Alto Palancia, Baix Maestrat, Plana Alta, Plana Baixa, Alcalatén und Alt Maestrat; aufgeführt wurden unter anderem Almassora, Benicàssim, Castelló de la Plana, Borriana und Vila-real.
Die Risikoeinstufung folgt dem nationalen „Plan de actuaciones preventivas de los efectos del exceso de temperatura sobre la salud“ des Ministerio de Sanidad. Grundlage sind die MeteoSalud-Zonen des Ministeriums sowie die Vorhersagen des staatlichen Wetterdienstes AEMET. Die Klassifizierung dient den Behörden als Auslöser für präventive Empfehlungen und koordinierte Abläufe im Gesundheitswesen, etwa die Priorisierung besonders gefährdeter Personen in der häuslichen Betreuung, verstärkte Information durch Gesundheitszentren und mögliche Öffnung kommunaler Kühlräume durch die Rathäuser.
Die Bekanntmachung verweist damit auf ein etabliertes Verfahren: Rot signalisiert ein hohes, Orange ein mittleres gesundheitliches Risiko durch erwartete Hitzebelastung. Konkrete kommunale Maßnahmen – etwa verlängerte Öffnungszeiten klimatisierter öffentlicher Gebäude – liegen im Ermessen der jeweiligen Stadtverwaltungen und werden separat bekanntgegeben.
Die Gesundheitsbehörden raten, körperliche Anstrengung in den heißesten Stunden zu vermeiden, ausreichend zu trinken, schattige oder kühle Räume aufzusuchen und auf besonders gefährdete Gruppen wie ältere Menschen, Säuglinge, Schwangere und chronisch Kranke zu achten. Wer regelmäßig Medikamente einnimmt, sollte ärztliche Hinweise befolgen. Bürgerinnen und Bürger der betroffenen Gemeinden werden gebeten, die Hinweise der Conselleria de Sanidad, der Kommunen und von AEMET zu verfolgen.
Redakteur: Andreas M. Brucker (Artikel mit KI-Unterstützung).