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Spaniens Stauseen stehen am 1. September 2026 bei 64 Prozent

Laut MITECO sind in Spaniens Stauseen 35.875 Kubikhektometer (hm³) gespeichert, 64,0 Prozent der Kapazität; binnen Woche ein Minus von 495 hm³.

Spaniens Stauseen beginnen den September 2026 mit einem landesweiten Füllstand von 64,0 Prozent. Nach Angaben des Ministeriums für den ökologischen Wandel und die demografische Herausforderung (MITECO) waren zum Stichtag 35.875 Kubikhektometer (hm³) Wasser gespeichert, bei einer Gesamtkapazität von 56.043 hm³. Gegenüber der Vorwoche nahm das Volumen um 495 hm³ ab; das entspricht 0,9 Prozent der Gesamtkapazität.

Die Entwicklung verläuft je nach Großregion unterschiedlich. Auf der atlantischen Einzugsgebietsseite sind 28.154 hm³ gespeichert, ein Wochenminus von 271 hm³. Die mediterrane Seite weist 7.721 hm³ auf und legte binnen Woche um 226 hm³ zu. MITECO führt die gegenläufigen Tendenzen auf regionale Niederschläge und Entnahmen zurück, die in den Sommermonaten traditionell hoch sind.

Zwischen den Flussgebieten zeigen sich deutliche Spannweiten. Proportional am höchsten liegt der Füllstand im Becken Guadalete-Barbate mit 77,9 Prozent, gefolgt von den internen Einzugsgebieten Kataloniens mit 77,7 Prozent und den internen Einzugsgebieten des Baskenlandes mit 76,2 Prozent. Am unteren Ende rangieren Segura mit 53,2 Prozent, Júcar mit 54,3 Prozent und Ebro mit 54,5 Prozent. Diese Werte stammen aus dem aktuellen Boletín Hidrológico, der die wöchentlichen Bestände und Veränderungen ausweist.

Im Vorjahresvergleich fällt die Bilanz günstiger aus. In der entsprechenden Kalenderwoche 2025 lag die landesweite Reserve bei 33.235 hm³; der aktuelle Stand übertrifft diesen Wert um 2.640 hm³. Der jüngste Wochenrückgang entspricht der üblichen Sommerdynamik: hohe Temperaturen, eine geringere Zahl von Niederschlagsereignissen und eine gesteigerte Nachfrage aus Landwirtschaft und Versorgung drücken die Reserven, die sich regional jedoch durch Schauer und Gewitter zeitweise stabilisieren können.

Die von MITECO veröffentlichten Zahlen dienen als Referenz für die Bewirtschaftung der Wasserressourcen. Nationale und regionale Behörden nutzen sie für die Steuerung der Trinkwasserversorgung, Entscheidungen zur Bewässerung und bei Bedarf für Maßnahmen in Phasen der Wasserknappheit. Prognosen über die weitere Entwicklung hängen von kurzfristigen meteorologischen Bedingungen, der Entnahmesteuerung und der Speicherinfrastruktur ab; das Boletín Hidrológico aktualisiert die Lage im Wochenrhythmus.

Die gemeldeten Werte beziehen sich ausdrücklich auf den Stand vom 1. September 2026. Abweichungen in einzelnen Becken können sich aus laufenden Abgaben für Bewässerung, Energieerzeugung und ökologische Mindestabflüsse ergeben. MITECO weist darauf hin, dass die Klassifizierung nach atlantischer Einzugsgebietsseite und mediterraner Seite methodisch eine überregionale Einordnung liefert, lokale Entscheidungen jedoch von den jeweiligen hydrologischen Plänen der Beckenverwaltungen bestimmt werden.

Redakteur: Daniel Mayer (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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