Umwelt

Saharaluft treibt Spaniens Temperaturen ab 13. September auf bis zu 40 Grad

Nach kühleren Tagen kündigen AEMET und Meteored ab Sonntag, 13. September 2026, einen markanten Temperaturanstieg in großen Teilen Spaniens an.

Aktueller Anlass: Nach einer kurzen Phase mit deutlich niedrigeren Temperaturen erwartet Spanien ab Sonntag, 13. September 2026, einen kräftigen Wärmeschub. Laut der Agencia Estatal de Meteorología (AEMET) und Einschätzungen von Meteored setzt sich über der Iberischen Halbinsel eine trockene und sehr warme Luftmasse aus dem Süden durch. In Teilen des Landes sind Tageshöchstwerte nahe 40 Grad möglich; die Hitze dürfte sich zu Wochenbeginn weiter verstärken und auch die Kanarischen Inseln zunehmend betreffen.

Einordnung und Prognosebild: Meteorologisch handelt es sich um den Übergang von einer Vaguada zu einer cresta africana. Modellläufe deuten darauf hin, dass besonders das Binnenland der Halbinsel, darunter große Bereiche von Andalusien, Kastilien-La Mancha und das Ebro-Becken, die höchsten Werte verzeichnen. In manchen Städten sind zudem tropische Nächte nicht auszuschließen. Der Meteorologe Samuel Biener von Meteored erwartet die markantesten Werte zwischen Sonntag und der Wochenmitte. AEMET verweist in aktuellen Hinweisen auf deutlich über dem jahreszeitlichen Mittel liegende Temperaturen und aktualisiert die Lage im Tagesrhythmus.

Die erste Septemberhälfte zeigt in weiten Teilen der Halbinsel eine starke Variabilität zwischen kühlen und heißen Phasen. AEMET hatte bereits in zurückliegenden Wochen über eine außergewöhnlich warme Sommersaison berichtet; die nun bevorstehende Entwicklung passt in dieses Muster wiederholter Hitzeepisoden. Ob die Schwelle zu einer amtlich definierten Hitzewelle erreicht wird, hängt von Dauer, Intensität und räumlicher Ausdehnung der Anomalie ab und wird von AEMET regional differenziert beurteilt.

Ein erneuter Vorstoß sehr warmer Luft erhöht die thermische Belastung vor allem in Städten und Tallagen. Gesundheitsbehörden raten in Hitzephasen zu besonderer Vorsicht bei älteren Menschen, Kindern und Personen mit Vorerkrankungen. Landwirtschaftliche Betriebe und Forstdienste stellen sich auf erhöhte Verdunstung und eine steigende Waldbrandgefahr ein. Kommunale Infrastruktur, etwa Energie- und Wasserversorgung, kann lokal unter zusätzlichem Druck stehen.

Unsicherheiten und weiteres Vorgehen: Kurzfristige Störungen, etwa durch schwache Frontpassagen, können örtlich zu Abweichungen führen. Maßgeblich sind die täglich aktualisierten Warnungen der AEMET und der regionalen Katastrophenschutzbehörden. Detaillierte Aussagen zu Höchstwerten und möglichen Warnstufen für einzelne Provinzen werden in den nächsten Tagen präzisiert.

Redakteur: Andreas M. Brucker (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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