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Sabrina Moh kritisiert Juan José Imbroda: Rede zum Día de Melilla als Auftritt des Partido Popular

Die Delegierte der Zentralregierung in Melilla, Sabrina Moh, wirft dem Präsidenten Juan José Imbroda vor, seine institutionelle Ansprache zum Día de Melilla in einen parteipolitischen Auftritt des Partido Popular verwandelt zu haben.

Kurzmeldung

Melilla. Sabrina Moh, Delegierte der Zentralregierung in Melilla und Generalsekretärin des PSOE in der Stadt, hat am 19. September 2026 den Präsidenten der Ciudad Autónoma de Melilla, Juan José Imbroda, scharf kritisiert. Moh warf ihm vor, seine offizielle Rede anlässlich des Día de Melilla in einen parteipolitischen Auftritt des Partido Popular verwandelt zu haben und damit den institutionellen Charakter der Veranstaltung zu untergraben.

Moh forderte ausdrücklich ein „integratives und inklusives“ Redemanuskript, das alle Einwohnerinnen und Einwohner repräsentiere. In ihrer öffentlichen Replik widersprach sie mehreren Aussagen Imbrodas und hob stattdessen Leistungen und Maßnahmen der Zentralregierung hervor, etwa Investitionen in Verkehr und Konnektivität sowie personelle Verstärkungen im Bildungsbereich zum Schuljahresbeginn 2026/2027. Zu Sicherheitsthemen verwies sie auf zusätzliches Personal und Investitionen an den Grenzpassagen.

Imbroda, der zugleich Vorsitzender des regionalen Partido Popular ist, hatte in seiner Ansprache auch den nationalen PP-Vorsitzenden Alberto Núñez Feijóo erwähnt; das Publikum reagierte laut Berichten mit Buhrufen gegenüber Regierungsvertretern und mit Zustimmung für Feijóo. Der Streit über Ton und Inhalt reiht sich in die laufende politische Auseinandersetzung zwischen der Stadtregierung und der Delegación del Gobierno en Melilla ein, in der wiederholt Punkte wie Konnektivität, Sicherheit und Stadtentwicklung verhandelt werden.

Faktisch belegte Zahlen zu den von Moh angesprochenen Personalaufstockungen oder Verbindungen legte sie in ihren öffentlichen Äußerungen nicht detailliert vor; ihre Aussagen sind Teil der politischen Kommunikation vor Ort. Unabhängige Berichte regionaler Medien bestätigen allerdings, dass die Kontroverse breit diskutiert wurde. Ob die Ansprache als parteipolitischer Auftritt zu werten ist, bleibt eine politische Bewertung; Mohs Vorwurf ist eindeutig als zugeschriebene Position zu verstehen.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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