Kastilien-La Mancha

Provinz Cuenca schließt Restaurierung der Virgen de la Zarza in Cañete ab

Die Diputación de Cuenca hat die Restaurierung der fast neunhundert Jahre alten Virgen de la Zarza in Cañete abgeschlossen. Die Arbeiten sicherten die historische Polychromie und stabilisierten die hölzerne Skulptur für die künftige Aufbewahrung.

Die Diputación de Cuenca hat die Restaurierung der Virgen de la Zarza in Cañete abgeschlossen. Nach Angaben der Provinzverwaltung handelt es sich um eine freistehende Holzskulptur der Romanik, die in das späte 12. oder frühe 13. Jahrhundert datiert wird und zu den herausragenden mittelalterlichen Bildwerken der Provinz Cuenca zählt. Ziel der Eingriffe war es, die Fassung des 16. Jahrhunderts zu sichern und zugleich Reste der ursprünglichen mittelalterlichen Polychromie zu erhalten.

Das konservatorische Team reinigte die Oberfläche, festigte das Trägermaterial Holz und stabilisierte lose Pigmentschichten. Eingriffe blieben auf das Notwendige beschränkt, um die Lesbarkeit der jüngeren Übermalungen zu respektieren und ältere Farbschichten nicht zu überformen. Die Maßnahme wurde von der Diputación de Cuenca finanziert; die technische Dokumentation umfasst Befundaufnahmen, Fotostrecken und Empfehlungen zur klimatischen Prävention am Aufbewahrungsort.

Die Skulptur ist in der Ermita de la Virgen de la Zarza in Cañete verortet und besitzt eine zentrale Rolle in der lokalen Frömmigkeit und Festkultur. Nach Abschluss der Arbeiten verbleibt sie in der Obhut der Gemeinde, die nach Behördenangaben für den täglichen Schutz und die Nutzung im religiösen Rahmen zuständig ist. Die Provinzverwaltung hat auf die Bedeutung der kontrollierten Beleuchtung, einer stabilen Raumfeuchte und regelmäßiger Zustandskontrollen hingewiesen, um künftige Materialverluste zu vermeiden.

Fachlich begründet die Diputación de Cuenca den gewählten Ansatz mit dem Grundsatz der minimalen Intervention: Die barocke oder frühneuzeitliche Fassung sei als historischer Bestandteil ebenso zu bewahren wie erkennbar ältere, originale Farbschichten. Diese Einschätzung stützt sich auf die während der Arbeiten erhobenen Schichtuntersuchungen. Konkrete Angaben zu künftigen Ausstellungsformaten oder Leihgaben wurden nicht gemacht; über eventuelle Präsentationen entscheiden die zuständigen kirchlichen und kommunalen Stellen.

Mit der nun abgeschlossenen Restaurierung stärkt die Provinz Cuenca den Schutz eines zentralen Bestands ihres historischen und künstlerischen Erbes. Die Maßnahme fügt sich in länger laufende Anstrengungen ein, sakrale Kunst in ländlichen Gemeinden von Castilla-La Mancha zu sichern. Für die Einwohnerinnen und Einwohner von Cañete bedeutet sie die konservatorische Sicherung eines identitätsstiftenden Objekts, das zugleich wissenschaftlich weiter erforscht werden kann.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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