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Polizei nimmt drei Menschen nach Abascal-Auftritt in Avilés fest

Nach dem Auftritt des Vox-Vorsitzenden Santiago Abascal in Avilés hat die Policía Nacional drei Personen wegen des Verdachts auf Landfriedensbruch festgenommen.

Nach dem Auftritt des Vox-Vorsitzenden Santiago Abascal am Mittwochabend in Avilés hat die Policía Nacional drei Personen festgenommen. Das bestätigten Quellen der Jefatura Superior de Asturias. Der Vorwurf lautet auf desórdenes públicos, im Deutschen entspricht das dem Landfriedensbruch.

Abascal sprach vor mehreren Hundert Anhängern. In unmittelbarer Nähe, weniger als 200 Meter entfernt, hielt die Plattform Asturias Antifascista eine Gegenkundgebung ab, zu der nach Polizeischätzung rund 1.000 Menschen kamen. Zwischen Teilnehmenden beider Seiten kam es zu lautstarken Auseinandersetzungen, gegenseitigen Beschimpfungen und vereinzelten Würfen von Gegenständen.

Antidisturbios-Einheiten der Policía Nacional trennten die Gruppen und verhinderten ein direktes Aufeinandertreffen im Zentrum von Avilés. Nach Angaben aus Sicherheitskreisen war der Kräfteansatz im Vorfeld wegen der räumlichen Nähe der Versammlungen und der erwarteten Teilnehmerzahlen verstärkt geplant worden. Die Festnahmen erfolgten nach Ende des offiziellen Programms von Vox. Verifizierte Angaben zu Verletzten lagen zunächst nicht vor.

Die Polizei nannte keine Details zur Identität der Festgenommenen oder zu einzelnen Tatbeiträgen. Offiziell angegeben wurde lediglich der Verdacht der desórdenes públicos. Antidisturbios griffen am Rand der Abgänge ein, um Personengruppen zu trennen und Konflikte zu unterbinden. Der Einsatz folgte damit dem Grundsatz, das Recht auf Versammlung und Gegenversammlung zugleich zu schützen und Gefahrenlagen frühzeitig zu entschärfen.

Stunden zuvor war es auch in A Coruña nach einem weiteren öffentlichen Auftritt von Abascal zu Zwischenfällen gekommen; dort meldete die Polizei ebenfalls Festnahmen. Beide Ereignisse an Spaniens Nordküste führten am Mittwoch zu einer erhöhten Präsenz der Policía Nacional im Umfeld politischer Kundgebungen.

Für die weitere Bewertung des Einsatzes sind nun die Ermittlungen der zuständigen Stellen maßgeblich. Aus Polizeikreisen hieß es, man werde Video- und Zeugenaussagen auswerten. Über mögliche strafrechtliche Folgen für die Festgenommenen entscheidet die Justiz, sobald die entsprechenden Verfahren vorliegen. Institutionell ist die Jefatura Superior de Asturias für die Koordinierung der in der Region eingesetzten Einheiten der Policía Nacional zuständig; Spezialeinheiten wie die Antidisturbios werden bei erwartbaren Konfliktlagen lageabhängig hinzugezogen. Der Fall in Avilés reiht sich in wiederholte Spannungslagen rund um Auftritte von Vox ein, bei denen Unterstützer ihre Kundgebungen abhalten und Gegengruppen zu Protesten mobilisieren.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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