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Partido Popular hält Maroto als Senator und nominiert Iglesias in Kastilien und León

Der Partido Popular in Kastilien und León hält an Javier Maroto als von der Region zu benennendem Senator fest und schlägt zusätzlich Javier Iglesias vor. Der PSOE ersetzt Luis Tudanca durch Clara Martín; die…

Der Partido Popular in Kastilien und León hat am 2. September 2026 die erneute Benennung von Javier Maroto als von der Autonomen Gemeinschaft zu entsendendem Senator bestätigt und zugleich den Präsidenten der Diputación de Salamanca, Javier Iglesias, als weiteren Kandidaten vorgeschlagen. Über die drei Mandate – zwei für den Partido Popular, eines für den PSOE – entscheidet die Plenarsitzung der Cortes von Kastilien und León am 10. und 11. September 2026.

Die Personalvorschläge wurden in einer Pressemitteilung des Partido Popular und in begleitenden Medienberichten erläutert. Nach Parteiangaben ersetzt Javier Iglesias den bisherigen Senator Vidal Galicia Jaramillo. Iglesias steht seit 2011 an der Spitze der Diputación de Salamanca. Zuvor war er Bürgermeister von Ciudad Rodrigo (1995 bis 2015), Stadtrat in Salamanca (2019 bis 2023), zudem Abgeordneter und Senator auf nationaler Ebene sowie langjähriger Vorsitzender des Provinzverbands des Partido Popular.

Javier Maroto gehört dem Senat seit 2019 als von Kastilien und León designierter Senator an. Er ist derzeit Erster Vizepräsident des Senats; Präsident ist Pedro Rollán. Zuvor war Maroto unter anderem Bürgermeister von Vitoria und Sprecher der Partido-Popular-Fraktion im Oberhaus. Seine erneute Nominierung zielt darauf, die bestehende parteiinterne Vertretung der Gemeinschaft im Senat fortzuführen.

Parallel hat die Permanente der regionalen Führung des PSOE am 2. September 2026 entschieden, Luis Tudanca nicht erneut zu nominieren. Stattdessen schlägt der PSOE die Segovianerin Clara Martín als Senatorin der Gemeinschaft vor. Parteivertreter begründeten die Änderung mit dem Anliegen, weiteren Persönlichkeiten der Partei eine Chance zu geben, ohne die bisherige Arbeit Tudancas infrage zu stellen.

Die Designierung der sogenannten autonomen Senatorinnen und Senatoren ist in Spanien ein regelmäßiger Vorgang zu Beginn einer Legislatur. Politisch ist die Auswahl bedeutsam, weil sie Profile mit Verankerung in der jeweiligen Region in das Oberhaus bringt und dadurch innerparteiliche Gewichte sichtbar macht. Für Kastilien und León werden die Besetzungen erst mit dem Votum im Plenum der Cortes von Kastilien und León wirksam. Bestätigt der Landtag die Vorschläge, wird Javier Iglesias die Diputación de Salamanca verlassen müssen; in der Provinz stünde dann die Nachfolge an der Spitze der Institution an. Bis zur Abstimmung bleiben die Benennungen formelle Vorschläge der jeweiligen Fraktionen.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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