Galicien

Orcas beschädigen Ruder eines Segelboots in der Ría de Pontevedra

Am 29. August 2026 beschädigte eine Gruppe Orcas vor der Einfahrt der Ría de Pontevedra das Ruder der 13-Meter-Segelyacht Seika. Die fünf Menschen an Bord blieben unverletzt; Salvamento Marítimo musste nicht eingreifen.

Mehrere Orcas haben am Samstagabend, 29. August 2026, das Ruder einer Segelyacht in der Ría de Pontevedra beschädigt. Übereinstimmenden Berichten zufolge stießen die Tiere wiederholt gegen das Heck der etwa 13 Meter langen Seika und setzten deren Ruder außer Funktion. Die fünf Menschen an Bord blieben unverletzt. Die Yacht lief aus eigener Kraft in den Hafen ein; ein Einsatz von Salvamento Marítimo war nicht erforderlich.

Der Vorfall ereignete sich gegen 19 Uhr nahe der Bake Picamillo an der Einfahrt zur Ría, in Gewässern vor O Grove. Das Boot hatte zuvor an der Regatta Trofeo Ignacio Montenegro teilgenommen und befand sich auf dem Rückweg zur Preisverleihung. Der Club Náutico San Vicente do Mar in O Grove bestätigte den Zwischenfall. Medien wie La Voz de Galicia und PontevedraViva berichten übereinstimmend, dass die Orcas gezielt das Ruderblatt attackierten und so die Manövrierfähigkeit des Seglers beeinträchtigten.

Die Organisatoren alarmierten vorsorglich die Seenotretter; ein Abschleppen war am Ende nicht nötig. Offizielle technische Angaben zum genauen Schadensumfang oder zur Zahl der beteiligten Tiere lagen zunächst nicht vor. Eine formelle Stellungnahme staatlicher Behörden stand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aus.

Der Vorfall reiht sich in eine Serie dokumentierter Interaktionen zwischen Orcas und Sportbooten in galicischen Gewässern ein. In den vergangenen Monaten meldeten Skipper unter anderem vor A Coruña und an der Estaca de Bares ähnliche Ruderschäden. Spaniens Umweltministerium und die Seenotrettung verweisen seit Längerem auf Verhaltenshinweise für die Schifffahrt, darunter Kurs- und Geschwindigkeitsanpassungen sowie das Vermeiden aktiver Annäherungen an die Tiere. Ziel ist es, Risiken für Besatzungen zu mindern und die Meeressäuger nicht weiter zu stressen.

Zugeschriebene Aussagen und offene Punkte: Die verfügbaren Informationen stammen von Regattaorganisation, örtlichen Vereinen und Augenzeugen, wiedergegeben durch regionale Medien. Bestätigte Daten zu Ursachen der Interaktion, etwa ob Strömung, Lärm oder Routenführung der Boote eine Rolle spielten, gibt es nicht. In der Seglerszene wächst die Sorge vor plötzlichen Manövrierverlusten in engen Fahrwassern; Veranstalter und Rettungsdienste wollen nach eigenen Angaben Abläufe für künftige Wettfahrten in betroffenen Revieren weiter abstimmen.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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