Andalusien

Málaga: Bettenstation im früheren Hospital Pascual soll im ersten Quartal 2027 öffnen

Die Junta de Andalucía hat angekündigt, die zweite Ausbaustufe am früheren Hospital Pascual in Málaga bis zum ersten Quartal 2027 abzuschließen. Bereits im November 2026 ist eine Teilöffnung für ambulante Sprechstunden vorgesehen.

Die Junta de Andalucía hat am 3. September 2026 den Zeitplan für die Wiederinbetriebnahme des früheren Hospital Pascual in Málaga präzisiert. Nach Angaben des zuständigen Ressortchefs Antonio Sanz soll die zweite Ausbaustufe mit der Bettenstation und einem Bereich für Endoskopie im ersten Quartal 2027 fertiggestellt und in Betrieb genommen werden. Bereits im November 2026 ist eine Teilöffnung mit ambulanten Konsultationen vorgesehen.

Laut der Mitteilung der Regionalregierung umfasst die zweite Phase eine Fläche von mehr als 2.300 Quadratmetern auf der zweiten Etage. Geplant sind 35 Doppelzimmer und sieben Zimmer für Menschen mit eingeschränkter Mobilität sowie drei Endoskopiesäle. Die erste Phase sieht den Start ambulanter Sprechstunden und einer Einheit für fortgesetzte Betreuung im November 2026 vor. Zuständig für die Umsetzung ist der Servicio Andaluz de Salud.

Die verkündeten Termine gehen aus der Erklärung von Antonio Sanz und der begleitenden Pressemitteilung der Junta de Andalucía vom 3. September 2026 hervor. Wörtlich nennt die Regionalregierung das „primer trimestre de 2027“ als Zielkorridor für die Fertigstellung der stationären Bereiche. Der konkrete Zeitpunkt der vollständigen Inbetriebnahme hängt vom Baufortschritt, den technischen Abnahmen und der personellen Ausstattung ab.

Der Standort in Málaga wird als Übergangslösung reaktiviert, während der Bau eines neuen Regionalkrankenhauses weiterläuft. Aus Versorgungssicht soll die Bettenstation die stationären Kapazitäten in der Provinz entlasten und zusätzliche Slots in der Endoskopie schaffen, etwa für Vorsorgeuntersuchungen wie Koloskopien. Die Mitteilung verweist auf wiederholt diskutierte Wartezeiten und Engpässe im öffentlichen Gesundheitswesen der Stadt.

Offen bleibt, in welchem finanziellen und personellen Rahmen die zweite Phase konkret umgesetzt wird. Die Presseunterlagen nennen weder ein aktualisiertes Budget noch einen detaillierten Stufenplan für die Übernahme stationärer Patienten. Verbindliche Angaben dazu will die Junta de Andalucía nachreichen, sobald die Arbeiten in die Abnahmephasen eintreten.

Die Angaben in diesem Bericht stützen sich auf die genannte amtliche Mitteilung und auf übereinstimmende Berichte regionaler Medien vom 3. September 2026. Aussagen zur künftigen Auslastung und zur punktgenauen Eröffnung sind Prognosen der Regionalregierung und können sich ändern, falls Bau- oder Genehmigungsprozesse mehr Zeit erfordern.

Redakteurin: Clara Simonichek (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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