Mit dem Ende der Sommerferien nimmt der Verkehr in Madrid wieder zu – zugleich kündigt die Stadt eine spürbare Entlastung an: Die neuen Tunnel an der A-5 und unter dem Paseo de la Castellana sollen nach aktueller Planung noch vor Jahresende für den Verkehr geöffnet werden. Das hat das Ayuntamiento de Madrid bekräftigt. Beide Projekte befinden sich in der Schlussphase, Restarbeiten und Anschlüsse laufen weiter.
Für die Untertunnelung der A-5 nennt die Stadt Ende Dezember als Zieltermin für die Inbetriebnahme. Zuvor waren November und Dezember als mögliche Zeitfenster genannt worden; die jüngsten Angaben konsolidieren den Fahrplan. Auch der Tunnel unter dem Paseo de la Castellana soll demnach bis Jahresende betriebsbereit sein. Diese Terminlage deckt sich mit aktuellen Mitteilungen des Rathauses und übereinstimmenden Berichten regionaler Medien.
Bereits sofort spürbare Verbesserungen meldet die Stadt an anderen Engstellen: Auf der Calle de Alcalá zwischen Plaza de la Independencia und Cibeles sind seit Montag, 31. August, zwei im Sommer gesperrte Fahrspuren wieder frei. Das erhöht die Durchlässigkeit rund um die Puerta de Alcalá. Im Bereich Parque Ventas wurden großflächige Baustelleneinrichtungen abgebaut; dort beginnt die nächste Phase mit Grün- und Parkanlagen.
„Die Arbeiten sind gut vorangekommen, sowohl an der A-5 als auch bei den übrigen Sommerbaustellen“, sagte am Montag die Delegierte für Werke und Ausstattung, Paloma García Romero. Die Verwaltung erwartet, dass die verkehrlichen Beeinträchtigungen nun schrittweise abnehmen – insbesondere mit dem Schulbeginn im September. Zugleich warnt sie vor punktuellen Sperrungen und Umleitungen in den kommenden Wochen, da Anschluss- und Oberflächenarbeiten anstehen.
Hintergrund der Projekte ist die Neuordnung wichtiger Verkehrsachsen, um Engpässe zu entschärfen und Flächen für den Stadtumbau zu gewinnen. Die A-5-Unterführung soll den Zufluss in die Stadt glätten und Knotenpunkte zur M-30 entlasten. Unter dem Paseo de la Castellana entsteht ein Tunnel, über dem künftig ein zusammenhängender Stadtraum entwickelt wird.
Nicht alle Begleitmaßnahmen laufen ohne weitere Einschränkungen: Zusätzliche nächtliche Arbeiten und temporäre Fahrbahnwechsel bleiben möglich, solange technische Abnahmen, Belüftungs- und Sicherheitstests für die Tunnel sowie die endgültige Fahrbahnmarkierung ausstehen. Die Stadt betont jedoch, dass die großen Umleitungen der vergangenen Monate schrittweise zurückgenommen werden.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).