La Rioja

Logroño: Frau nach mutmaßlichem „hurto amoroso“ festgenommen – Opfer hielt sie bis zum Eintreffen der Polizei fest

In Logroño ist eine etwa 30-jährige Frau festgenommen worden, der ein Diebstahl und ein sexueller Übergriff vorgeworfen werden. Laut Policía Nacional soll sie einem Mann auf offener Straße Avancen gemacht und ihm eine Goldkette…

Die Policía Nacional hat am 25. August in Logroño eine Frau im Alter von etwa 30 Jahren festgenommen. Nach Angaben der Jefatura Superior in La Rioja wird ihr vorgeworfen, einem Mann eine Goldkette gestohlen und ihn zuvor sexuell bedrängt zu haben. Der Vorfall reiht sich in die von den Behörden wiederholt beschriebenen Maschen des sogenannten „hurto amoroso“ ein, bei dem Täterinnen oder Täter Nähe und Ablenkung nutzen, um Wertgegenstände zu entwenden.

Zum Ablauf teilte die Policía Nacional mit, die Frau habe den Mann in einer zentralen Einkaufsstraße angesprochen, ein Gespräch begonnen und ihm sexuelle Avancen gemacht. Der Mann habe diese zurückgewiesen. Nach seiner Rückkehr ins Wohnhaus sei die Frau demnach in das Gebäude gelangt, habe den Kontakt fortgesetzt und den Mann körperlich bedrängt; nach Darstellung des Opfers wurden dabei auch seine Genitalien berührt. Kurz darauf bemerkte der Mann das Fehlen seiner Goldkette, alarmierte die Polizei und hielt die Verdächtige im Hausflur fest. Einsatzkräfte trafen sie wenig später im Aufzug an und führten die Festnahme durch.

Die Polizei ordnet den Fall dem „hurto amoroso“ zu. Diese Deliktsform, so die Jefatura Superior, beruht auf gezielter Annäherung, überraschendem Körperkontakt und Ablenkung, um Schmuck oder Bargeld unbemerkt zu entwenden. Bereits Mitte August hatten die Behörden in La Rioja vor entsprechenden Taten gewarnt und zu erhöhter Aufmerksamkeit geraten.

Zum Stand des Verfahrens teilte die Policía Nacional mit, die Frau sei wegen eines mutmaßlichen Diebstahls und eines sexuellen Übergriffs festgenommen und der Justiz überstellt worden. Weitere Details zu möglichen zusätzlichen Anzeigen oder einer richterlichen Vorführung lagen zunächst nicht vor. Die Ermittlungen dauern an.

Aus polizeilicher Sicht besteht die Hauptgefahr dieser Methode im Überraschungsmoment und in der Nutzung sozialer Hemmschwellen. Die Polizei empfiehlt, bei aufdringlichen Annäherungen Distanz zu wahren, Verdächtige nicht allein zu stellen und umgehend die Notrufnummer zu wählen. Hinweise aus der Bevölkerung können nach Darstellung der Behörden helfen, Täterserien zu erkennen und Beutewege zu unterbrechen.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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