Ein Lastwagenfahrer ist am Montagmorgen in Colloto, einem Ortsteil der Gemeinde Siero in Asturien, bei einem Verkehrsunfall leicht verletzt worden. Der Lkw kam nach Angaben der Einsatzkräfte von der Fahrbahn ab und blieb in dem engen Zwischenraum zwischen der Fassade eines tiefer als die Straße gelegenen Wohnhauses und einer Stützmauer stecken. Der Fahrer war in der Kabine am Fuß eingeklemmt und konnte das Fahrzeug nicht aus eigener Kraft verlassen.
Der Notruf ging nach übereinstimmenden Einsatzberichten in den frühen Morgenstunden beim 112 Asturias ein. Daraufhin rückte eine Einheit von Bomberos de Asturias von der Basis La Morgal zur Unfallstelle aus. Um in die deformierte Kabine zu gelangen, entfernten die Feuerwehrleute die Frontscheibe, nahmen die rechte Seitenscheibe heraus und schnitten einen Zaun, um sichere Arbeits- und Rettungswege zu schaffen. Anschließend befreiten sie den am Fuß eingeklemmten Mann, lagerten ihn auf ein Rettungsbrett um und verbrachten ihn aus der Kabine.
Der Verletzte wurde vor Ort medizinisch erstversorgt und anschließend per Rettungswagen in das Hospital Universitario Central de Asturias (HUCA) nach Oviedo gebracht. Sein Zustand wurde zunächst als leicht eingestuft; weitergehende Untersuchungen sollten im Krankenhaus erfolgen. Angaben zu Sachschäden am Gebäude oder am Stützmauerbereich lagen zunächst nicht vor.
Die Feuerwehr beendete ihren Einsatz am Vormittag und kehrte zur Basis La Morgal zurück. Zur Unfallursache machten die Behörden zunächst keine Angaben. Üblicherweise prüfen Polizei und technische Dienste in solchen Fällen Fahrzustand, Sicht- und Straßenverhältnisse sowie mögliche Fahrzeugdefekte. Konkrete Ergebnisse oder Bewertungen wurden bis Redaktionsschluss nicht veröffentlicht.
Der Einsatz verdeutlicht die besonderen Anforderungen bei Rettungen in topografisch beengten Lagen mit Höhendifferenzen zwischen Fahrbahn und angrenzender Bebauung. Die koordinierte Arbeit von Bomberos de Asturias, dem Notrufdienst 112 Asturias und dem Servicio de Atención Médica Urgente war entscheidend, um den Fahrer zügig und unter Kontrolle potenzieller Risiken aus der Kabine zu befreien. Der überregionale Rettungsdienst Servicio de Emergencias del Principado de Asturias wies darauf hin, dass bei vergleichbaren Lagen der sichere Zugang und die Stabilisierung des Fahrzeugs Vorrang haben. Weitere Informationen der Ermittlungsbehörden werden nach deren Veröffentlichung erwartet.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).