Katalonien

Katalonien stellt Zugang zu La Meva Salut auf idCAT Mòbil um

Die Generalitat de Catalunya ersetzt den Login mit Benutzername und Passwort schrittweise durch die mobile Identifizierung idCAT Mòbil. Alternativen bleiben vorerst nutzbar.

Die Generalitat de Catalunya stellt den Zugang zum persönlichen Gesundheitsportal La Meva Salut schrittweise auf das Identifikationssystem idCAT Mòbil um. Der Prozess läuft seit diesem Jahr und ersetzt zunehmend die Anmeldung mit Benutzername und Passwort. Ziel ist laut Behördenangaben, den Zugang zu vereinfachen und die Sicherheit der digitalen Identifizierung zu erhöhen.

Kern des Wechsels ist die Anmeldung per Mobiltelefon: idCAT Mòbil verknüpft ein Ausweisdokument mit einer hinterlegten Mobilnummer. Beim Einloggen wird ein einmaliger Code an das Telefon gesendet, mit dem der Zugriff bestätigt wird. Die Umstellung erfolgt gestaffelt; eine einheitliche Frist, ab der die Passwortanmeldung vollständig entfällt, nennen die zuständigen Stellen derzeit nicht.

Bereits im April 2026 hat der Servei Català de la Salut die Zugangsoberfläche der App vereinfacht und die elektronischen Identifikationsoptionen zusammengeführt. Seither wird idCAT Mòbil als prioritäres Verfahren hervorgehoben. Zugleich betonen die Informationsseiten von La Meva Salut und CatSalut, dass weitere anerkannte Verfahren grundsätzlich weiter zur Verfügung stehen. Dazu zählen insbesondere qualifizierte Zertifikate und elektronische Ausweise, je nach Gerät und Nutzungskanal. Wer noch keinen Zugang hat, kann sich weiterhin online registrieren oder die Primärversorgung um Unterstützung bitten.

Die Verwaltung verweist auf zwei Hauptmotive: bessere Benutzerfreundlichkeit und ein höheres Sicherheitsniveau. Technisch wird idCAT Mòbil über das Identitätsportal VÀLid des Consorci Administració Oberta de Catalunya (AOC) eingebunden, das mehrere staatlich anerkannte Identifikationsmethoden bündelt. Die Konsolidierung in VÀLid soll den Betrieb vereinheitlichen und die künftige Interoperabilität mit weiteren Diensten verbessern.

Mit der Umstellung gehen praktische Anforderungen einher. Behörden und Gesundheitsdienste müssen Hilfestellungen und Schulungsangebote bereitstellen, um digitale Hürden zu verringern. Die Verknüpfung von Mobilnummern und Ausweisdaten stellt klare Datenschutzanforderungen; die Zuständigkeiten für Datensicherheit und Support bleiben bei den jeweiligen Diensten. Nach bisher vorliegenden Hinweisen werden bestehende Zugänge nicht abrupt deaktiviert, sondern im Laufe des Jahres sukzessive auf den neuen Standard überführt.

Die aktuellen Änderungen sind auf den offiziellen Seiten von La Meva Salut und CatSalut dokumentiert. Medienberichte fassen die Neuerungen zusammen, nennen aber ebenfalls keinen verbindlichen Endtermin. Nutzerinnen und Nutzer, die ihren Zugang künftig mobil nutzen wollen, sollten sicherstellen, dass ihre Mobilnummer korrekt hinterlegt ist und ihre Identitätsdaten aktuell sind.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

Ende des Artikels

Anzeige

Aus dem PHOTRA-Netzwerk