Der Servicio Canario de la Salud hat am 31. August 2026 den Abschluss des Verfahrens zur Stabilisierung befristeter Beschäftigung per concurso de méritos gemeldet. Nach Angaben der Regionalregierung wurden damit mehr als 9.000 der nahezu 12.000 ausgeschriebenen Stellen dauerhaft besetzt. Die Gesundheitsministerin Esther Monzón stellte die Ergebnisse im Consejo de Gobierno vor und sprach vom größten Stabilisierungsprozess, den eine Verwaltung auf den Kanarischen Inseln bislang umgesetzt hat.
Der Abschluss dieses Teils des Verfahrens erfolgte mit der Veröffentlichung der letzten beiden ausstehenden Berufsgruppen: Auxiliar de Enfermería sowie Grupo Auxiliar Administrativo de la Función Administrativa. Insgesamt wurden Stellen in 122 Berufsgruppen stabilisiert. Genannt werden unter anderem 1.046 Plätze für Fachärztinnen und Fachärzte, 675 für Hausärztinnen und Hausärzte, 123 in der Kinderheilkunde der Primärversorgung, 2.059 für Pflegekräfte, 2.204 für Pflegehilfskräfte, 1.123 für Verwaltungsassistenz, 702 für Celadores (Pförtner- und Transportdienste), 161 für Laborfachkräfte und 124 im Bereich Radiodiagnostik.
Parallel läuft der zweite, kombinierte Stabilisierungspfad über Prüfung und Punktewertung (concurso-oposición). Er umfasst 1.585 plazas in 110 Kategorien, davon 308 für Fachärztinnen und Fachärzte. Laut Regierungsangaben sind 69 Prozent der vorgesehenen Prüfungen absolviert; die Ergebnisse für alle Kategorien und Fachrichtungen der Gruppen A/A1 im Gesundheitsbereich sowie A/A1 in Verwaltung und Diensten wurden bereits veröffentlicht. In 27 Auswahlverfahren hat die Platzzuweisung begonnen. Weitere laufende Schritte sind die Bepunktung der Meriten, die Bekanntgabe vorläufiger und endgültiger Ranglisten, die Ernennung sowie die Amtsübernahme.
Rechtsgrundlage der Verfahren ist die spanische Ley 20/2021 vom 28. Dezember über dringende Maßnahmen zur Verringerung der Befristung im öffentlichen Dienst. Die Regionalregierung verweist auf den erheblichen Organisationsaufwand: Für die Prüfungen und Bewertungen waren 112 tribunales im Einsatz; die Generaldirektion für Personalressourcen des Servicio Canario de la Salud koordinierte die Abläufe.
Nach Regierungsangaben werden mit beiden Pfaden zusammen fast 12.000 Stellen verstetigt. Dazu zählen unter anderem 1.855 Positionen für Fachärztinnen und Fachärzte, 831 für Hausärztinnen und Hausärzte, 142 für Notfallmedizin, 176 in der Pädiatrie, 2.136 in der Pflege, 2.592 für Pflegehilfskräfte, 940 für Celadores und 1.320 für Verwaltungsassistenz. Die Verwaltung bereitet die Logistik für die verbleibenden 35 Prüfungen vor, mit denen der gesamte Prozess abgeschlossen werden soll.
Redakteurin: Clara Simonichek (Artikel mit KI-Unterstützung).