In den frühen Morgenstunden des Samstags ist in Getxo (Bizkaia) eine Zivilstreife der Ertzaintza von einer Gruppe Jugendlicher angegriffen worden. Nach Angaben des Departamento de Seguridad des Gobierno Vasco warfen die Angreifer Gegenstände auf das Dienstfahrzeug und riefen dabei Beleidigungen, darunter „zipaios“. Die Landesbehörde verurteilte den Vorfall umgehend und sprach den beteiligten Einsatzkräften ihre Solidarität aus.
Die Ertzaintza hat eine Ermittlungsgruppe eingesetzt, um die mutmaßlichen Täter zu identifizieren und mögliche Straftatbestände zu prüfen. Angaben zu Festnahmen lagen zunächst nicht vor. Zudem werden verfügbare Videoaufnahmen und Zeugenaussagen ausgewertet. Die Sicherheitsbehörde betonte, Angriffe auf Polizeikräfte stellten einen Angriff auf die öffentliche Ordnung dar und würden konsequent verfolgt.
Der Vorfall reiht sich in eine Serie verbaler und vereinzelt auch physischer Anfeindungen gegen Polizistinnen und Polizisten im Baskenland ein, die in den vergangenen Monaten in mehreren Gemeinden registriert wurden. In einigen Fällen sorgten Schmierereien und Drohschriften gegen die Ertzaintza für öffentliche Debatten. Polizeigewerkschaften sehen darin ein Zeichen zunehmender Aggressivität gegenüber den Ordnungskräften und fordern verstärkte Präventionsmaßnahmen, ausreichendes Personal sowie schnellere Ermittlungsabläufe. Oppositionsparteien dringen darüber hinaus auf klare politische Signale gegen jede Form von Gewalt.
Die Landesregierung hebt hervor, dass die Ertzaintza bei Großveranstaltungen und an bekannten Treffpunkten verstärkt Präsenz zeigt und vermehrt Zivilstreifen einsetzt. Konkrete zusätzliche Maßnahmen für Getxo wurden am Samstag zunächst nicht bekannt. Nach derzeitigem Stand konzentrieren sich die Ermittlungen auf die Sicherung von Spuren und die Auswertung von Hinweisen aus der Bevölkerung.
Gesichert sind der Ort des Geschehens (Getxo in der Provinz Bizkaia), die Beteiligung der Ertzaintza sowie die umgehende Verurteilung durch das Departamento de Seguridad des Gobierno Vasco. Offene Fragen betreffen die genaue Zahl der Angreifer, mögliche Motive und den Ablauf im Detail. Die Behörden bitten um Zurückhaltung bei Spekulationen, bis die Auswertung der Beweise abgeschlossen ist.
Der Angriff in Getxo setzt der Diskussion über den Umgang mit Gewalt gegen Einsatzkräfte im Baskenland einen aktuellen Anlass. Während die Ermittlungen andauern, steht für die Sicherheitsbehörden im Vordergrund, die Verantwortlichen zu ermitteln und zugleich die Präsenz an neuralgischen Punkten beizubehalten.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).