Extremadura

Illegale Technoparty in La Granja endet mit zehn Festnahmen und über 30 Drogenverfahren

Die Guardia Civil hat am 28. August ihre Bilanz zur nicht genehmigten Technoparty in La Granja (Cáceres) vorgelegt: zehn Festnahmen, mehr als 30 Verfahren wegen Drogenkonsums oder -besitzes in der Öffentlichkeit und nahezu 100…

Die Guardia Civil hat am 28. August 2026 die Einsatzbilanz zur nicht genehmigten Technoparty in La Granja in der Provinz Cáceres veröffentlicht. Demnach registrierten die Einsatzkräfte zwischen dem 13. und dem 20. August zehn Festnahmen, mehr als 30 eingeleitete Verfahren wegen Konsums und Besitzes von Betäubungsmitteln in der Öffentlichkeit sowie nahezu 100 Anzeigen. Nach dieser Bilanz wurden 65 Fahrer wegen Verstößen im Straßenverkehr angezeigt.

Vier der Festgenommenen werden der widerrechtlichen Inbesitznahme von Immobilien und der Sachbeschädigung verdächtigt, sechs weiterer Personen werden Delikte im Bereich der Verkehrssicherheit zur Last gelegt. Die Behörden sprechen von einer „illegalen Fiesta“ beziehungsweise Technoparty, die zeitweise rund 3.000 Teilnehmende und etwa 1.000 Fahrzeuge angezogen habe. Das Gelände wurde demnach teils querfeldein erreicht, Zäune seien überstiegen worden, was die Sicherung des Areals erschwert habe.

Nach Angaben der Guardia Civil war in den ersten Tagen ein permanenter Sicherheits- und Verkehrsdispositiv aktiv, um Zufahrten zu kontrollieren, Gefährdungen des Straßenverkehrs zu vermeiden und weitere Zuzüge zu verhindern. Rettungsdienste leisteten mehrfach Hilfe; in einem Fall kam es zu einer Verlegung in ein Krankenhaus. Zudem wurden zahlreiche Ordnungswidrigkeiten festgestellt, unter anderem im Zusammenhang mit Alkohol- und Drogenkonsum am Steuer.

Die Veranstaltung und ihre Räumung haben in Cáceres und in Extremadura eine Debatte über den Schutz sensibler Naturräume, die Belastung lokaler Infrastruktur und die Durchsetzung von Genehmigungsregeln für Großereignisse ausgelöst. Kommunale Vertreter und die Provinzverwaltung signalisierten, dass präventive Maßnahmen, eine engere Abstimmung der Sicherheitskräfte und ein entschiedeneres Vorgehen gegen unerlaubtes Campen sowie Schäden an Privatgrundstücken geprüft werden. Entsprechende Schritte wurden jedoch noch nicht beschlossen.

Die jetzt vorgelegte Bilanz bezieht sich auf Maßnahmen der Guardia Civil im Zeitraum zwischen dem 13. und dem 20. August. Frühere Meldungen hatten bereits über die schrittweise Abreise der Teilnehmenden und die Aufrechterhaltung des Polizeieinsatzes informiert. Laufende Ermittlungen und mögliche weitere Verwaltungs- oder Strafverfahren liegen bei den zuständigen Stellen; Aussagen dazu gelten derzeit als angekündigt oder in Prüfung und sind noch zu konkretisieren.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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