Kanaren

Hubschrauber birgt Leiche eines 44-Jährigen an Küste von Teneriffa

An der Playa del Muerto in Santa Cruz de Tenerife hat ein GES-Hubschrauber am 2. September die Leiche eines 44-jährigen Mannes geborgen. Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren im Einsatz.

Ein Hubschrauber des Grupo de Emergencias y Salvamento hat am 2. September an der Playa del Muerto im Stadtteil Añaza, Santa Cruz de Tenerife, die Leiche eines 44-jährigen Mannes geborgen. Der Notruf war um 09:21 Uhr beim Centro Coordinador de Emergencias y Seguridad des Gobierno de Canarias eingegangen, nachdem eine leblose Person in einer felsigen Küstenzone entdeckt worden war. Der Hubschrauber brachte den Toten zum Muelle de Añaza, wo Personal des Servicio de Urgencias Canario den Tod bestätigte.

Nach Angaben des Einsatzleitzentrums wurden umgehend Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizeibehörden alarmiert. Kräfte des Consorcio de Bomberos de Tenerife gelangten zunächst zu dem schwer zugänglichen Felsabschnitt und veranlassten in Abstimmung mit der Policía Nacional die Luftbergung. Die Policía Local unterstützte das Einsatzgeschehen vor Ort. Die Polizeibehörden leiteten die üblichen Ermittlungen ein. Hinweise zur Identität über das Alter hinaus oder zur Todesursache lagen zunächst nicht vor.

Der Einsatzablauf folgt dem auf den Kanarischen Inseln etablierten Verfahren für Notfälle an schwer zugänglichen Küstenabschnitten: Das Notrufzentrum koordiniert die Zuweisung von Land- und Luftressourcen, während spezialisierte Einheiten die sichere Bergung aus unwegsamem Gelände vorbereiten. In diesem Fall machte die felsige, vom Wellengang beeinflusste Uferzone eine luftgestützte Bergung sinnvoll, da ein bodengebundener Abtransport als riskant galt.

Der Vorfall hat über den unmittelbaren Einsatz hinaus keine direkte Auswirkung auf die öffentliche Sicherheit. Behörden geben regelmäßig allgemeine Hinweise zur Vorsicht an exponierten Küstenabschnitten und verweisen darauf, Auffälligkeiten am Meer unverzüglich über die Notrufnummer 112 zu melden. Ob eine Obduktion angeordnet wird oder ob Anzeichen für Fremdeinwirkung bestehen, darüber lagen am Mittwochvormittag keine Informationen vor. Weitere Auskünfte sind den zuständigen Ermittlungsbehörden vorbehalten.

Am Einsatz beteiligt waren das Consorcio de Bomberos de Tenerife, das Grupo de Emergencias y Salvamento, der Servicio de Urgencias Canario, die Policía Nacional und die Policía Local. Die Koordination lief über das Centro Coordinador de Emergencias y Seguridad. Der Fundort befindet sich an der Playa del Muerto, einem felsdurchsetzten Küstenabschnitt im Bereich von Añaza in Santa Cruz de Tenerife.

Redakteur: Andreas M. Brucker (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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