Murcia

Guardia Civil sucht nach Bootsinsassen bei neuer Anlandung in Cala Dorada

Bei Cala Dorada im Parque Regional de Calblanque ist am Samstag ein Boot an Land gegangen. Die Guardia Civil sucht nach den Insassen, nachdem Badegäste den Notruf 112 alarmiert hatten.

In der Cala Dorada im Parque Regional de Calblanque (Cartagena) hat am Samstag ein Boot die Küste erreicht. Die Delegación del Gobierno in der Región de Murcia bestätigte den Vorfall und den laufenden Sucheinsatz der Guardia Civil. Badegäste meldeten gegen 10.36 Uhr über den Notruf 112 ein sich näherndes Boot; daraufhin wurde ein breites Aufgebot an Einsatzkräften an Land und zur See aktiviert, um die Insassen zu lokalisieren und medizinisch zu überprüfen.

Nach übereinstimmenden Angaben lokaler Medien und Augenzeuginnen und Augenzeugen könnten zwischen 40 und 50 Menschen an Bord gewesen sein. Demnach sprangen mehrere bei der Annäherung an den Strand ins Wasser und verließen die unmittelbare Anlandungszone zu Fuß. Offizielle Zahlen zur Personenzahl lagen am Samstag zunächst nicht vor. Die Behörden kündigten an, nach Abschluss der Suchmaßnahmen weitere Informationen bereitzustellen.

Die Anlandung reiht sich in mehrere ähnliche Fälle an der Küste von Cartagena in den vergangenen Tagen ein. Erst in dieser Woche waren wiederholt Boote in Küstennähe abgefangen oder nach dem Landgang deren Insassen gesucht worden. Die Guardia Civil verweist in diesem Zusammenhang auf verstärkte Überwachung auf See und entlang besonders frequentierter Abschnitte des Parque Regional de Calblanque.

Zur aktuellen Einsatzlage teilt die Delegación del Gobierno mit, dass verfügbare See- und Landkräfte gebündelt würden. In vergleichbaren Fällen der letzten Wochen wurden auch Teams des Roten Kreuzes zur Erstversorgung hinzugezogen. Angaben zur Herkunft der ankommenden Personen und zu möglichen Schleuserstrukturen machten die Behörden am Samstag nicht; entsprechende Ermittlungen laufen.

Der jüngste Vorfall fällt in eine Phase ausgeweiteter maritimer Präsenz in der Región de Murcia. Nach Behördenangaben ist seit dem 13. August ein Hochseeschiff der Guardia Civil im Rahmen der Frontex-Mission Operación Indalo in den Gewässern der Region im Einsatz. Zudem wurde am Freitag ein zuvor defektes, schnell verlegbares Boot des Typs S-40 wieder in Dienst gestellt, um die Küstenüberwachung zu verdichten. Ziel ist eine frühere Erkennung anlaufender Boote, eine schnellere Koordinierung von Rettung und eine systematische Beweissicherung gegen Schleusernetzwerke.

Wie viele Menschen aus der Cala Dorada bereits aufgegriffen wurden, blieb zunächst offen. Die Guardia Civil setzte die Suche am Samstag fort. Über Ergebnisse und weitere Maßnahmen will die Delegación del Gobierno informieren, sobald der Einsatzabschnitt abgeschlossen ist.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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