Kastilien-La Mancha

Guardia Civil sucht in Torre de Juan Abad mit Hubschrauber nach 72-Jährigem mit Alzheimer

In Torre de Juan Abad hat die Guardia Civil die Suche nach dem 72-jährigen Francisco Javier Basterra Molina mit einem Hubschrauber und zusätzlichen Streifen ausgeweitet; der an Alzheimer erkrankte Mann gilt seit rund 24…

Die Guardia Civil hat am Mittwoch in Torre de Juan Abad (Provinz Ciudad Real) die Suche nach dem 72-jährigen Francisco Javier Basterra Molina ausgeweitet. Nach Angaben der Subdelegación del Gobierno in Ciudad Real gilt der an Alzheimer erkrankte Mann seit rund 24 Stunden als vermisst; die Sicherheitskräfte setzten zur Unterstützung einen Hubschrauber ein und koordinierten zusätzliche Streifen am Boden. Ziel ist es, das unmittelbare Umfeld der Gemeinde systematisch abzusuchen und rasch mögliche Anhaltspunkte für den Aufenthaltsort zu gewinnen.

Laut übereinstimmenden Medienberichten verließ Basterra Molina am Dienstag die Ortschaft in dem Fahrzeug seiner Tochter, einem dunkelgrauen Seat Ateca mit dem Kennzeichen 3686 KLK. Ermittler werten Aufnahmen von Straßen- und Überwachungskameras an den Zufahrten aus, um eine mögliche Route zu rekonstruieren. Die Auswertung konzentriert sich auf die regionalen Verbindungsstraßen, um Abbiege- oder Durchfahrtsbewegungen des Wagens festzustellen und Suchschwerpunkte für die Teams am Boden zu definieren.

Parallel zu den Maßnahmen der Sicherheitskräfte organisierte die Nachbarschaft eine abgestimmte Suche im Umfeld der Ortschaft. Das Rathaus rief zur Teilnahme auf und bat um Koordination über die Gemeindeverwaltung, um doppelte Wege zu vermeiden und relevante Hinweise strukturiert zu erfassen. Solche bürgerschaftlichen Suchaktionen werden üblicherweise mit den Einsatzkräften vernetzt, damit Sichtmeldungen, Spurenfunde und neue Suchsektoren zeitnah abgeglichen werden können.

Die Behörden ersuchten die Bevölkerung um Hinweise an die Notrufnummern 062 (Guardia Civil) oder 112, falls der Vermisste oder das Fahrzeug gesehen wurde. Bis zum späten Vormittag lagen keine bestätigten Sichtungen vor. Der Einsatz des Hubschraubers dient insbesondere der schnellen Erfassung offener Flächen und von schwer zugänglichem Gelände, während Streifen zu Fuß und mit Fahrzeugen angrenzende Wege und Ortsränder kontrollieren.

Der Fall wird als zeitkritisch eingestuft: Menschen mit Demenz können sich rasch verirren und sind insbesondere bei Sommerhitze gesundheitlich gefährdet. Bestätigt sind Name, Alter, Erkrankung, die Fahrzeugdaten, der Einsatz eines Hubschraubers sowie die Auswertung von Kamerabildern und die Beteiligung von Freiwilligen. Unbestätigt bleiben Ursachen und genauer Ablauf des Verschwindens über die bekannten Eckdaten hinaus. Weitere Details wollen die Ermittler erst nach gesicherter Erkenntnislage veröffentlichen.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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