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Guardia Civil stoppt Schnellboot mit etwa 50 Migranten bei Cartagena

An der Cala de los Dentoles im Regionalpark Calblanque hat die Guardia Civil am Mittwochmorgen ein Schnellboot mit rund 50 Menschen abgefangen. Murcias Regionalpräsident López Miras berief für Donnerstag eine Sondersitzung ein und kritisierte…

An der Cala de los Dentoles im Parque Regional de Calblanque bei Cartagena ist am Mittwochmorgen, 26. August 2026, eine schnelle Motorbootfahrt mit rund 50 Menschen gestoppt worden. Nach Angaben der Delegación del Gobierno in der Region Murcia griff die Guardia Civil gegen 7:36 Uhr ein, nachdem der Notruf 112 den Anlandevorgang gemeldet hatte. Die Behörden sprachen von einer irregulären Einreise. Angaben zu Herkunft, Alter und Gesundheitszustand der Betroffenen lagen zunächst nur summarisch vor.

Der Einsatz reiht sich in mehrere Vorfälle binnen einer Woche an der Küste von Cartagena ein. Bereits am 22./23. August war nach Behördenangaben eine weitere Lancha an der Cala de los Dentoles mit 49 Personen angekommen, darunter neun Minderjährige. Am 19. August hatte in Cala del Barco, in Cabo Tiñoso, ein schnelles Boot 62 Menschen an Land gebracht; dabei wurden 15 Minderjährige registriert. Diese Zahlen beruhen auf Mitteilungen der Delegación del Gobierno und übereinstimmenden lokalen Berichten.

Der Präsident der Region Murcia, Fernando López Miras, verurteilte den jüngsten Vorfall auf der Plattform X als „inadmisible“ und warf der spanischen Zentralregierung „Deaktivität“ vor. Er kündigte an, den Consejo de Gobierno am Donnerstag, 27. August, in Cartagena einzuberufen, um über zusätzliche Schutz- und Überwachungsmaßnahmen an der Küste zu beraten. Die Delegación del Gobierno betonte, die Guardia Civil beobachte die Bewegungen der Boote und leite die üblichen Identifizierungs- und Prüfverfahren ein. Konkrete Entscheidungen zu zusätzlichem Personal oder Material lagen bis Redaktionsschluss nicht vor.

Die Region Murcia verzeichnet seit Wochen wiederholte Ankünfte schneller Boote an schwer zugänglichen Buchten. Sicherheitsbehörden verweisen auf flexible Routen und kurze Anfahrtswege, die ein rasches Anlanden begünstigen. Politisch steht dem Ruf der Regionalregierung nach mehr maritimen Ressourcen der Hinweis der staatlichen Vertretung gegenüber, dass die bestehenden Kräfte die Einsätze fortlaufend koordinierten und abarbeiteten. Aussagen von Regierungsstellen und Politikern sind entsprechend gekennzeichnet; unabhängige Bestätigungen zu Details wie genauer Personenanzahl oder Nationalitäten stehen noch aus.

Fest steht: Der erneute Einsatz am Mittwochmorgen verstärkt den kurzfristigen Handlungsdruck an der Küste von Cartagena. Wie weitreichend die angekündigten Beschlüsse des Consejo de Gobierno ausfallen und ob Madrid zusätzliche Kapazitäten bereitstellt, ist offen. Weitere Entwicklungen werden von der Regionalregierung und der Delegación del Gobierno angekündigt.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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