Galicien

Guardia Civil entschärft zwei Sprengkörper aus dem Bürgerkrieg in Bergondo und Padrón

In der Provinz A Coruña sind am 27. August zwei Relikte aus dem Spanischen Bürgerkrieg gesichert und neutralisiert worden. Die Guardia Civil koordinierte die Einsätze in Bergondo und Padrón.

Die Guardia Civil hat am 27. August in der Provinz A Coruña zwei historische Sprengkörper aus dem Spanischen Bürgerkrieg neutralisiert. Nach Angaben der Behörde wurden die Funde in den Gemeinden Bergondo und Padrón gemacht und durch Spezialkräfte gesichert. Verletzte gab es nicht.

Im ersten Fall wurde in Bergondo eine Mörsergranate entdeckt. Ein Bürger alarmierte die Einsatzkräfte, die den Bereich absperrten und Fachpersonal hinzuzogen. Das Team des GEDEX, der auf die Entschärfung von Sprengsätzen spezialisierten Einheit der Guardia Civil, übernahm die technische Sicherung und leitete die kontrollierte Neutralisierung ein. Details zur genauen Bauart blieben zunächst ohne weitere öffentliche Bestätigung.

In Padrón handelte es sich den Angaben zufolge um ein Panzerabwehrprojektil. Auch hier sicherten Beamtinnen und Beamte der Guardia Civil den Fundort, bevor GEDEX die Beseitigung übernahm. Das Geschoss wurde an einen geeigneten Ort verbracht und dort unschädlich gemacht. Beide Maßnahmen erfolgten in Abstimmung mit der Leitstelle der Guardia Civil in A Coruña.

Die Guardia Civil erinnerte im Zusammenhang mit den Einsätzen an grundlegende Verhaltensregeln beim Auffinden alter Munition: Verdächtige Gegenstände nicht berühren oder bewegen, den Ort markieren, Abstand halten und umgehend den Notruf 112 verständigen. Alternativ ist die 062 der Guardia Civil erreichbar. Die Räumung und Entsorgung müsse stets durch Fachkräfte erfolgen, da selbst stark gealterte oder korrodierte Sprengkörper noch ein erhebliches Risiko darstellen können.

Solche Funde treten in Spanien und in Galicia weiterhin vereinzelt auf. Hintergrund ist, dass während des Spanischen Bürgerkriegs und der Nachkriegszeit große Mengen an Munition in vielen Landesteilen verblieben. Mit Bautätigkeit, Erdarbeiten oder schlichtem Zufall kommen einzelne Relikte bis heute ans Licht. Die neutralisierenden Maßnahmen werden dann unter standardisierten Sicherheitsprotokollen durchgeführt, die Absperrungen, Lagebeurteilung, den Transport an einen gesicherten Ort und die fachgerechte Unschädlichmachung umfassen.

Die hier berichteten Informationen beruhen auf einer Mitteilung der Guardia Civil, die über eine Agenturmeldung verbreitet wurde. Ergänzende amtliche Detailangaben zu den technischen Spezifikationen wurden zunächst nicht veröffentlicht. Die Einsätze in Bergondo und Padrón zeigen jedoch erneut, dass Funde aus der Zeit des Spanischen Bürgerkriegs in der Provinz A Coruña weiterhin vorkommen und umsichtiges Verhalten der Bevölkerung sowie abgestimmte Einsatzabläufe der Sicherheitskräfte erforderlich bleiben.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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