Politik

Feijóo sucht Abstand zu den ‚Fantasmas‘ von 2023 und betont Nähe zu Vox ohne Vetos

Alberto Núñez Feijóo hat in der laufenden Vorwahlkampagne die Fehler von 2023 als Warnung bezeichnet, den Wahltermin 29. November 2026 genannt und betont, dass es nach einer möglichen Wahl weder einen ‚Zwangsverband‘ noch ein…

Kurzmeldung

Der Vorsitzende des Partido Popular, Alberto Núñez Feijóo, hat in den vergangenen Tagen seine Kampagne für die vorgezogenen Parlamentswahlen am 29. November 2026 deutlich auf die Vermeidung der Fehler aus dem Wahljahr 2023 ausgerichtet. Feijóo sprach am 12. Oktober 2026 bei einer Veranstaltung vor Parteimitgliedern davon, die „Fantasmen von 2023“ nicht zu wiederholen und nannte als Ziel, das PP als glaubwürdige Alternative mit einem Regierungsangebot für „das ganze Land“ zu präsentieren. Er warnte vor einer Wiederholung interner Spannungen und rhetorischer Ausrutscher, die seiner Ansicht nach den konservativen Stimmen damals geschadet hätten.

Inhaltlich betonte Feijóo die programmatische Schwerpunktsetzung auf Wirtschaft, Beschäftigung und öffentliche Dienstleistungen und versuchte, den Ton gegenüber potenziellen Bündnispartnern zu mäßigen. Er bekräftigte zugleich die Bereitschaft zu Bündnissen mit rechtskonservativen Kräften, stellte aber klar: Es werde nach der Wahl „weder einen Cordón sanitario noch ein umbilicales Band“ zu Vox geben — damit zog er eine Grenze zu absoluten Vetos, ohne eine enge Unterordnung zu versprechen.

Die Rhetorik folgt einer strategischen Neuausrichtung, die nach Angaben der Parteizentrale interne Analysen der Niederlage von 2023 berücksichtigt: weniger konfrontative Symbolpolitik, stärkerer Fokus auf konkrete sozial- und wirtschaftspolitische Angebote sowie eine Betonung geordneter Regierungsfähigkeit. Beobachter sehen in der Wortwahl gleichzeitig den Versuch, Stimmen aus dem konservativen Spektrum zu halten, ohne eine formelle Koalitionsankündigung vorzuziehen.

Feijóos Auftritte und Stellungnahmen sind Teil der formalen Vorwahlphase; das Datum der Neuwahl (29. November 2026) wurde vom Präsidenten der Regierung im Oktober 2026 bestätigt. Die zentralen Aussagen Feijóos — Vermeidung der Fehler von 2023, Schwerpunktsetzung auf soziale Dienstleistungen und die Abgrenzung gegenüber Vetoverhalten — sind der Kerngedanke der aktuellen Kampagne des Partido Popular.

Redakteur: Phillipe Schmidt-Araguin (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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