Umwelt

Erdbeben vor Teneriffa mit Magnitude 3,6 registriert

Das Instituto Geográfico Nacional meldet ein Beben vor der Nordküste Teneriffas mit Magnitude 3,6 und Herdtiefe 34 Kilometer. Es gab keine Schadensberichte.

Das Instituto Geográfico Nacional hat am 26. August 2026 ein Erdbeben im Atlantik vor der Nordküste von Teneriffa registriert. Der Hauptstoß wurde um 17.37 Uhr lokalisiert; das Epizentrum lag nach den amtlichen Koordinaten bei 28,7704 nördlicher Breite und 16,3439 westlicher Länge. Die vorläufig bestimmte Magnitude 3,6 und eine Herdtiefe 34 Kilometer weisen auf ein offshore gelegenes Ereignis mittlerer Kleinskaligkeit hin.

Nach der Einstufung der Behörde wurde das Beben von Teilen der Bevölkerung schwach wahrgenommen (Intensität II). Bislang liegen keine bestätigten Berichte über Personen- oder Sachschäden vor. Die Angaben des Instituto Geográfico Nacional sind vorläufig und können nach routinemäßiger Datenprüfung angepasst werden.

Die Kanarische Inseln sind regelmäßig von leichter Seismizität betroffen. Ursachen sind sowohl tektonische Spannungen als auch vulkanische Prozesse in der ozeanischen Lithosphäre. Ereignisse im Bereich Atlántico-Canarias mit geringen Magnituden treten häufig offshore auf und werden an Land, insbesondere bei größerer Entfernung zur Küste oder größerer Tiefe, nur schwach verspürt. Das jetzige Beben mit Magnitude 3,6 passt in dieses Muster. Eine unmittelbare Gefährdungslage ergibt sich aus einem einzelnen Ereignis dieser Größe nach derzeitigem Kenntnisstand nicht.

Der IGN-Katalog weist für den Tag weitere kleinere Erschütterungen in der Umgebung aus. Die seismologischen Dienste beobachten die Entwicklung fortlaufend. Sollte sich eine Serie mit ansteigender Energie oder veränderter Aktivität abzeichnen, würden die Behörden darüber informieren und gegebenenfalls Hinweise an die Bevölkerung geben. Für den aktuellen Fall sehen die Daten keinen Anlass für besondere Maßnahmen.

Für die Einordnung solcher Meldungen sind zwei Größen zentral: die freigesetzte Energie (Magnitude) und die wahrgenommene Intensität vor Ort. Während die Magnitude 3,6 ein objektives Maß für die Stärke der Quelle liefert, hängt die gemeldete Intensität stark von Entfernung, Tiefe, Untergrund und Gebäudeeigenschaften ab. Bei einem Beben in 34 Kilometern Tiefe im Atlantik ist es üblich, dass die Wahrnehmung an Land gering bleibt und strukturelle Schäden ausbleiben.

Die amtlichen Messwerte und die Lagebeschreibung stammen vom Instituto Geográfico Nacional. Neue Bewertungen, etwa aktualisierte Magnituden oder Intensitätsangaben, werden in den laufenden Übersichten der Behörde nachgetragen.

Redakteur: Andreas M. Brucker (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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