In Andalusien sind in der Nacht zum Samstag drei leichte Erdbeben registriert worden. Nach Angaben des Instituto Geográfico Nacional traten die Erschütterungen seit Mitternacht des 29. August örtlich in den Provinzen Jaén und Granada auf. Das stärkste Beben ereignete sich um 02:40 Uhr Ortszeit nördlich von Huelma (Jaén) mit einer Magnitude von 3,0 mbLg und einem sehr flachen Herd in 0,0 Kilometern Tiefe. Um 02:53 Uhr folgte ein Beben der Stärke 2,4 mbLg südöstlich von Torres (Jaén) in rund einem Kilometer Tiefe. Gegen 08:57 Uhr wurde ein weiteres Ereignis mit 2,3 mbLg nordwestlich von Churriana de la Vega (Granada) erfasst; es wurde in Granada nach Behördenangaben leicht verspürt.
Die aktuellen Erschütterungen stehen im Zusammenhang mit einer seit dem 14. August beobachteten Serie in der Metropolregion Granada mit Ursprung im Bereich Alhendín. In deren Verlauf waren bereits stärkere Beben aufgetreten, darunter zwei Ereignisse der Momenten-Magnitude 4,8 am frühen 15. August und am Vormittag des 18. August. Seither verzeichnen die Messnetze wiederholt schwächere Beben mit wechselnden Epizentren in der Umgebung. Fachleute weisen darauf hin, dass geringe Herdtiefen und dichter zeitlicher Abstand typisch für Schwarmaktivität sind; kurzfristige Entwicklungen lassen sich in solchen Phasen nur begrenzt vorhersagen.
Bis zum Redaktionsschluss lagen keine Berichte über Verletzte oder nennenswerte Sachschäden infolge der drei leichten Beben vom Samstag vor. Öffentliche Warnungen oder Evakuierungsanordnungen wurden nicht ausgegeben. Die Ereignislisten des Instituto Geográfico Nacional werden laufend aktualisiert; Übereinstimmungen der Uhrzeiten und Magnituden ergeben sich mit Meldungen regionaler Nachrichtenagenturen.
Hintergrund: Die Region um Granada und Teile der Provinz Jaén zählen zu den seismisch aktiveren Gebieten Spaniens. Wiederkehrende Serien zahlreicher kleiner Erdbeben sind dort historisch dokumentiert. Solche Sequenzen können sich über Tage und Wochen hinziehen und werden von der Bevölkerung vor allem dann wahrgenommen, wenn einzelne Erschütterungen sehr flach sind oder Magnituden im Bereich oberhalb von etwa 3 erreichen. Behörden raten allgemein dazu, offiziellen Hinweisen zu folgen, lose Gegenstände in Innenräumen zu sichern und nach spürbaren Beben bauliche Schäden aufmerksam zu prüfen, ohne dabei unnötige Risiken einzugehen.
Die drei am Samstag verzeichneten Beben blieben nach derzeitigem Kenntnisstand lokal begrenzt und ohne gravierende Folgen. Die weitere Entwicklung der Serie rund um Alhendín wird durch die seismologischen Dienste eng beobachtet.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).