Extremadura

Deckenteile stürzen in Krankenhaus Don Benito-Villanueva ein – Gesamtinspektion angeordnet

Nach dem nächtlichen Teilabsturz einer Zimmerdecke im Hospital Don Benito-Villanueva blieben Patient und Begleitperson unverletzt. Der Gesundheitsdienst von Extremadura lässt am Montag sämtliche abgehängten Decken des Gebäudes mit Kamera prüfen.

Im Hospital Don Benito-Villanueva in der Provinz Badajoz ist in der Nacht zu Samstag gegen 4 Uhr ein Teil der abgehängten Decke in einem Zimmer der Inneren Medizin herabgestürzt. In der betroffenen Unterkunft hielten sich ein Patient und seine Begleitperson auf. Beide wurden umgehend von Klinikpersonal betreut und in ein anderes Zimmer verlegt. Es wurden keine nennenswerten Verletzungen gemeldet.

Unmittelbar nach dem Vorfall wurde die betroffene Zimmerdecke provisorisch gesichert, die Unterkunft geräumt und angrenzende Räume auf derselben Etage visuell überprüft. Der Servicio Extremeño de Salud kündigte an, die beschädigte Deckenkonstruktion vollständig auszubauen und zu erneuern. Darüber hinaus hat die Behörde für Montag, den 31. August, eine Inspektion mittels Kameras angekündigt, um den Zustand der abgehängten Decken im gesamten Gebäude zu beurteilen und mögliche Risiken frühzeitig zu erkennen. Der Vorfall ereignete sich auf der dritten Etage des Hauses.

Die Junta de Extremadura verwies in ihren Stellungnahmen auf das Alter des Gebäudes, dessen Struktur nach Behördenangaben seit mehr als 50 Jahren besteht. Weitere technische Details zu Ursache und Umfang des Schadens sollen erst nach Abschluss der angekündigten Untersuchung vorliegen. Angaben über Einschränkungen des Regelbetriebs über die geräumte Unterkunft hinaus lagen bis Samstag nicht vor.

Politische Reaktionen folgten rasch. Der PSOE de Extremadura bezeichnete den Teilabsturz als „ein punktuelles Ereignis“, kritisierte jedoch den Gesamtzustand des regionalen Gesundheitsdienstes scharf und forderte mehr Investitionen und Verantwortungsübernahme der Regionalregierung. Offizielle Auskünfte konzentrierten sich bislang auf Sofortmaßnahmen und die umfassende Bestandsaufnahme der Decken.

Der aktuelle Nachrichtenanlass ist der nächtliche Schadenfall vom 29. August sowie die daraufhin angeordnete Gesamtinspektion. Ob hinter dem Teilabsturz bauliche Mängel, Materialermüdung oder Feuchtigkeit in Hohlräumen der abgehängten Decken stehen, bleibt offen. Der Servicio Extremeño de Salud will auf Grundlage der Kamerabefunde über weitergehende Sanierungsschritte entscheiden. Für Patientinnen und Patienten in benachbarten Bereichen wurden vorsorgliche Sichtkontrollen vorgenommen; weitergehende Verlagerungen über die bereits betroffene Unterkunft hinaus sind nach derzeitigem Stand nicht bekannt.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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