Balearen

Balearen: APB macht Frauen in der Policía Portuaria sichtbarer – Anteil bleibt gering

Die Autoridad Portuaria de Baleares hebt mit neuen Formaten Frauen in Hafenberufen hervor. Recherchen zeigen, dass der Anteil weiblicher Beschäftigter in der Policía Portuaria der Inseln weiterhin deutlich unter dem der Männer liegt.

Die Autoridad Portuaria de Baleares (APB) hat jüngst Kommunikationsformate gestartet, um die Präsenz von Frauen in maritimen Berufen sichtbarer zu machen. Anlass ist eine Reportage von elDiario.es Illes Balears sowie begleitende Veröffentlichungen der APB, die das Thema in den Mittelpunkt stellen. Der Nachrichtenanlass betrifft primär die Balearen und ihre Häfen; zentrale Bezugspunkte sind die Häfen von Eivissa und La Savina (Formentera).

Nach den veröffentlichten Angaben liegt der Frauenanteil in den spanischen Cuerpos y Fuerzas de Seguridad weiterhin deutlich unter 50 Prozent: Für die Policía Nacional werden in den offiziellen Statistikpublikationen Werte unter 20 Prozent genannt, für die Guardia Civil rund 12 Prozent; Angaben, die elDiario.es in der Reportage aufführt und die sich auf das Boletín Estadístico des öffentlichen Personals beziehen. Für die Policía Portuaria nennen Quellen eine Bandbreite zwischen etwa 8 und 18 Prozent, je nach Zuständigkeitsbereich und Hafen. Diese Zahlen dienen der Einordnung, sie sind nicht als definitive Quoten für jeden einzelnen Hafen zu verstehen.

Als konkretes Beispiel stellt die APB die Mitarbeiterin Susana Rivas vor, die aktuell die Aufgaben im Bereich Dominio Público der APB für den Hafen La Savina wahrnimmt. Rivas, die zuvor in der Policía Portuaria tätig war, wird in der Berichterstattung als Praxisfall angeführt, um Mobilitätswege innerhalb der Hafenorganisationen zu illustrieren: vom Einsatz «am Kai» hin zu technischen und administrativen Funktionen.

Die APB betont nach eigenen Angaben, mit Informationsarbeit und Personalverfahren gezielt mehr Bewerberinnen ansprechen zu wollen. Als Hemmnisse werden in der Reportage und in der fachlichen Einordnung Rekrutierungswege, körperliche und Schichtanforderungen sowie mangelnde Sichtbarkeit weiblicher Vorbilder genannt. Konkrete, belastbare Prognosen zur Entwicklung des Frauenanteils in der Policía Portuaria der Balearen lassen sich derzeit nicht ableiten; die Veränderung hängt von administrativen Maßnahmen und Personalentscheidungen ab.

Die berichteten Fakten, die kommunikativen Maßnahmen der APB und die statistischen Einordnungen sind durch die genannten regionalen und institutionellen Quellen belegt. Weitergehende, genaue Personalzahlen einzelner Häfen müssen bei den jeweiligen Dienststellen angefragt werden.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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