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Außenminister: Vier Spanier nach Flut in Nepal vermisst

José Manuel Albares bestätigt, dass vier Spanier nach der Sturzflut im Norden Nepals nicht erreichbar sind. Spaniens Auslandsvertretungen koordinieren konsularische Hilfe.

Spaniens Außenminister José Manuel Albares hat am 27. August bestätigt, dass vier spanische Staatsangehörige nach der schweren Sturzflut im Norden Nepals vermisst werden. Es gebe bislang keine Hinweise auf spanische Todesopfer, sagte Albares. Das Außenministerium bat Reisende, Angehörige und Kontaktpersonen, sich bei Hinweisen an die konsularischen Notfallkanäle zu wenden. Die Botschaft in Neu-Delhi und das Honorarkonsulat in Nepal sind nach seinen Angaben in ständigem Austausch mit den örtlichen Behörden und Hilfsdiensten.

Die Flut ereignete sich nach nepalesischen Angaben am 26. und 27. August im Einzugsgebiet des Flusses Bhotekoshi nahe der Grenze zu Tibet. Behörden berichten von einer großflächigen Zerstörung entlang des Flusslaufs; Straßen, Brücken und Versorgungsleitungen wurden beschädigt oder unterbrochen, was die Suche nach Vermissten erschwert. Vorläufige Opferzahlen nannten mehr als 160 Tote und Hunderte Vermisste. Diese Angaben können sich im Zuge der laufenden Rettungs- und Bergungsarbeiten ändern.

Zu den vermissten Spaniern liegen unterschiedliche Zählungen vor: Während das spanische Außenministerium vier nicht erreichbare Personen führt, sprachen nepalesische Stellen zeitweise von drei spanischen Vermissten. Eine abschließende Bestätigung steht aus. Das Ministerium betont, dass Identitätsfeststellungen und Lagebilder in Katastrophengebieten erfahrungsgemäß Schwankungen unterliegen, insbesondere bei gestörter Kommunikation.

Für Spanien steht derzeit die Lokalisierung der vermissten Personen und die Unterstützung ihrer Angehörigen im Vordergrund. Neben der Botschaft in Neu-Delhi koordiniert das Außenministerium in Madrid die konsularische Hilfe und hält Kontakt zu europäischen Partnervertretungen vor Ort. Von Reisen in betroffene Gebiete raten die Behörden ab; registrierte Reisende werden über die üblichen Kanäle über neue Entwicklungen informiert.

Hintergrund: Der Bhotekoshi ist ein Gebirgsfluss, dessen starkes Gefälle Überschwemmungen und Murgänge bei Starkregen oder Erdbebeneinflüssen begünstigt. In den betroffenen Distrikten wurden Notunterkünfte eingerichtet; internationale Hilfsorganisationen unterstützen die Rettungskräfte. Angaben zu Ursache, Schadenshöhe und möglicher Verantwortung liegen noch nicht abschließend vor und werden von den nepalesischen Behörden geprüft.

Offen ist, ob und wann die vier vermissten Spanier gefunden werden. Die spanischen und nepalesischen Stellen gehen davon aus, dass die Zahl der bestätigten Opfer erst nach Abschluss der Such- und Identifizierungsarbeiten feststehen wird.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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