Andalusien

Andalusien ruft in Almería Notfallstufe wegen Überflutungsgefahr aus

Die Junta de Andalucía hat für den Levante almeriense die Situación Operativa 1 des Flutplans aktiviert. AEMET warnte in der Nacht zum 17. September vor heftigem Starkregen; Schulen in drei Gemeinden blieben vorsorglich geschlossen.

Die Junta de Andalucía hat am 16. September 2026 in der Provinz Almería die Notfallstufe Situación Operativa 1 des Plan de Emergencia ante el Riesgo de Inundaciones aktiviert. Als Leiter des Plans ordnete Antonio Sanz die Maßnahme an, um die Koordination der Dienste zu bündeln und Einsatzmittel angesichts der vorhergesagten Unwetterlage bereitzuhalten. Die Entscheidung fiel vor dem Hintergrund unmittelbar bevorstehender, gewittrig begleiteter Starkregenfälle im Levante almeriense.

Grundlage sind Warnungen der staatlichen Wetteragentur AEMET. Für die Nacht zum 17. September war im östlichen Teil der Provinz ein oranger Alarm angekündigt. Erwartet wurden bis zu 50 Liter Regen pro Quadratmeter in einer Stunde und bis zu 100 Liter in zwölf Stunden; örtlich waren stürmische Böen und Hagel möglich. Der orangefarbene Warnzeitraum für den Levante almeriense war mit 03:00 bis 12:00 Uhr am 17. September angegeben.

Die Agencia de Emergencias de Andalucía verschickte ein ES-Alert an Mobiltelefone in den betroffenen Gemeinden. Sie riet, unnötige Fahrten zu vermeiden, Wasserläufe und Senken zu meiden, Hinweise der Einsatzkräfte zu befolgen und bei Bedarf den Notruf 112 zu wählen. Vorsorglich wurde der Präsenzunterricht für den 17. September in Pulpí, Huércal-Overa und Cuevas de Almanzora ausgesetzt; in denselben Orten blieben Parks und Gärten geschlossen.

Die Situación Operativa 1 beschreibt eine Lage, die mit den regulären Mitteln der andalusischen Verwaltung oder mit punktueller Unterstützung beherrschbar ist. Ihre Aktivierung setzt Strukturen des Flutplans teilweise oder vollständig in Gang und geht mit verstärkter Information der Bevölkerung einher. Nach Angaben der Junta wurde die Situation fortlaufend überwacht, Einsatzkräfte standen in Bereitschaft. Bis zum Zeitpunkt der Mitteilung lagen in den Leitstellen von Emergencias 112 Andalucía keine herausgehobenen Einsätze im Zusammenhang mit den Niederschlägen vor.

Der Schritt in Almería erfolgte parallel zu verbreiteten Unwetterwarnungen entlang der Ostküste Spaniens am selben Tag. Während die Prognosen zeitlich begrenzt sind, halten die Behörden an einem lageabhängigen Vorgehen fest und wollen Maßnahmen bei Bedarf anpassen. Für die Bevölkerung gelten weiterhin bewährte Schutzempfehlungen: Abstand zu Flussläufen und überflutungsgefährdeten Straßen, Fahrten nur, wenn unbedingt nötig, keine Durchfahrten durch überflutete Bereiche und strikte Beachtung der Anweisungen von Polizei, Feuerwehr und Zivilschutz.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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