Andalusien

Andalusien hebt Hochwasser-Notfallplan auf – 24 Einsätze ohne größere Schäden

Die Junta de Andalucía hat den Plan de Emergencia ante el Riesgo de Inundaciones am 18. September 2026 um 20:28 Uhr deaktiviert. 1-1-2 Andalucía koordinierte 24, überwiegend lokale Einsätze in Almería, Granada und Málaga.

Die Junta de Andalucía hat den Plan de Emergencia ante el Riesgo de Inundaciones am 18. September 2026 um 20:28 Uhr aufgehoben. Begründet wurde die Deaktivierung damit, dass sämtliche amtlichen Regenwarnungen ausgelaufen waren und sich die Lage normalisiert hatte. Nach Behördenangaben koordinierte 1-1-2 Andalucía während der Episode 24 Einsätze; die meisten betrafen die Provinzen Almería (neun), Granada (acht) und Málaga (sieben). Schwere Personenschäden oder weitreichende Beeinträchtigungen wurden nicht gemeldet.

Ausgangspunkt der Maßnahmen war die Aktivierung des Plans am 16. September um 21:00 Uhr für die Provinz Almería in der Phase der Notlage (situación operativa 1). Ziel war es, Vorsorgemaßnahmen zu bündeln und die behördenübergreifende Koordination zu stärken. In der Nacht zum 17. September wurde ein ES-Alert an Mobiltelefone in der Comarca del Levante almeriense versandt. In mehreren Gemeinden – darunter Pulpí, Huércal-Overa und Cuevas del Almanzora – setzten die Behörden den Präsenzunterricht vorübergehend aus und schlossen Parks und Gärten aus Sicherheitsgründen.

Am 17. September um 21:33 Uhr senkte die Einsatzleitung die Stufe auf die Phase der Vorwarnung (preemergencia, situación operativa 0) ab und weitete diese auf die Provinzen Jaén, Granada und Málaga aus, um die Wetter- und Pegelentwicklung eng zu überwachen. Nach Wegfall aller meteorologischen Warnungen erklärte der Direktor des Plans, der zuständige Ressortminister Antonio Sanz, am 18. September die vollständige Deaktivierung.

Die Bilanz weist 17 Einsätze im Zusammenhang mit Naturgefahren aus sowie zwei Verkehrsbehinderungen, einen Rettungseinsatz und eine Störung in der Versorgung. In Almería meldeten Gemeinden wie Cuevas del Almanzora und Pulpí lokale Überflutungen und Geröllabgänge. Eine Kreisstraße (AL-8106) war kurzzeitig gesperrt und wurde noch am Donnerstagabend wieder freigegeben. In der Provinz Granada führten starker Hagel auf der A-92N und mehrere Überflutungen zu Behinderungen; ein durch Blitzschlag ausgelöster Waldbrand konnte rasch gelöscht werden. In Málaga konzentrierten sich die Vorkommnisse vor allem auf Archidona.

Nach Darstellung der Junta de Andalucía und der Agencia de Emergencias de Andalucía handelte es sich um ein regional begrenztes Ereignis mit lokalen Auswirkungen. Der Einsatz bestätigte nach Einschätzung der Behörden die Wirksamkeit abgestufter Warn- und Koordinierungsverfahren. Konkrete Schäden größeren Ausmaßes wurden bis zur Aufhebung des Plans nicht bekannt.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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