Aktuell

Am Donnerstag drohen in Südspanien bis zu 43 Grad

Aemet erwartet zum Start in den September einen markanten Hitzepeak: Im Guadalquivir-Becken könnten am Donnerstag bis zu 43 Grad erreicht werden.

Spanien steht zum Monatsbeginn vor einem markanten Temperaturanstieg. Nach Einschätzung der staatlichen Wetteragentur Aemet greift zur Wochenmitte eine Hitzekuppel über weite Teile der Iberischen Halbinsel. Der heißeste Tag wird voraussichtlich der Donnerstag, 3. September 2026, wenn die Temperaturen im Süden örtlich bis auf 43 Grad steigen können. Besonders betroffen ist das Guadalquivir-Becken; in Sevilla und Córdoba werden sehr hohe Höchstwerte erwartet. In großen Teilen des Landes klettern die Temperaturen erneut über 30 Grad, im Binnenland vielfach nahe oder über 40 Grad. Gegenüber den für Anfang September üblichen Werten liegen die Prognosen vielerorts fünf bis zehn Grad darüber.

Meteorologisch wird der erwartete Peak durch ein Hochdruckfeld mit Absinkbewegungen in der Höhe erklärt. Es hält sehr warme Luft über mehrere Tage über der Halbinsel, dämpft die nächtliche Abkühlung und begünstigt starke Sonneneinstrahlung. Nach einem spürbaren Anstieg ab Wochenmitte soll die Hitze am Donnerstag ihren Höhepunkt erreichen und zum Wochenende von Westen her langsam nachlassen. Wie stark und wie schnell die Abkühlung einsetzt, hängt von der genauen Lage und Persistenz der Druckgebilde ab; Aemet aktualisiert die Detailprognosen täglich.

Die Einstufung des Ereignisses als „Hitzewelle“ ist von lokalen Schwellenwerten und der Dauer erhöhter Temperaturen abhängig und wird von den Behörden je nach Region festgelegt. Klar ist bereits jetzt, dass die Belastung in den heißesten Zonen erheblich sein dürfte. Die Junta de Andalucía verweist auf bestehende Hitzeschutzprotokolle für den Sommerbetrieb. Sie rät, besonders gefährdete Gruppen wie ältere Menschen, Kleinkinder und Personen mit Vorerkrankungen zu schützen, viel zu trinken, direkte Sonne zu meiden und körperliche Anstrengungen in die kühleren Tageszeiten zu verlegen.

Aemet empfiehlt zudem, die amtlichen Warnstufen und regionalen Hinweise aufmerksam zu verfolgen. Kurzfristige Anpassungen sind möglich, etwa wenn sich die heißeste Luftmasse etwas verschiebt oder lokale Effekte wie Tal- und Landwinde die Temperaturen zusätzlich treiben oder dämpfen. Nach heutigem Stand bleibt die Wahrscheinlichkeit hoch, dass einzelne Messstationen am 3. September neue Tageshöchstwerte für diese Jahreszeit melden. Zugleich deuten Modelle darauf hin, dass die größte Hitze ab dem Wochenende nach Osten und Nordosten abgedrängt wird und die Temperaturen im Westen allmählich zurückgehen.

Redakteur: Andreas M. Brucker (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

Ende des Artikels

Anzeige

Aus dem PHOTRA-Netzwerk