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Zapatero teilt dem Gericht mit: Ein Dutzend Juwelen sei Geschenk des saudischen Königs von Juni 2007

José Luis Rodríguez Zapatero hat der Audiencia Nacional am 23. September 2026 schriftlich mitgeteilt, dass rund ein Dutzend der im Mai in seiner Bürosafe gefundenen Juwelen ein persönliches Geschenk des damaligen Königs von Saudi-Arabien…

Kurzmeldung

Der ehemalige spanische Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero hat der Audiencia Nacional am 23. September 2026 ein schriftliches Ersuchen vorgelegt, in dem er erklärt, dass etwa ein Dutzend der beim Durchsuchungsprotokoll vom 19. Mai 2026 beschlagnahmten Juwelen ein persönliches Geschenk des damaligen Königs von Saudi-Arabien gewesen seien. Nach Angaben der Verteidigung bezieht sich die Angabe auf eine Übergabe während des offiziellen Besuchs des Saudi-Königs an Spanien am 18. und 19. Juni 2007.

Zapatero bittet den vorsitzenden Ermittlungsrichter José Luis Calama, die Audiencia Nacional möge gegebenenfalls formelle Kooperationswege nutzen, um die Herkunft der Stücke bei saudischen Stellen bestätigen zu lassen. In dem Schreiben, das in die Ermittlungsakte gelangte, wird hervorgehoben, dass für drei andere Geschenke desselben Besuchs bereits Dokumente vorliegen, die diese an Patrimonio Nacional führten.

Die neue Darstellung steht in erkennbarem Widerspruch zu früheren öffentlichen Aussagen des Sprechers des Expräsidenten: Luis Arroyo hatte am 25. Mai 2026 in der Cadena SER erklärt, die Schmuckstücke stammten aus "Erbschaften" der Familien und aus einzelnen Geschenken; damals habe er, "soweit erinnerlich", keine Schenkung aus Saudi-Arabien angegeben.

Gerichtliche Stellen haben angekündigt, die wertvollsten Fundstücke per fachkundigem Gutachten untersuchen zu lassen, um Material, Herstellungsmerkmale und Wert zu ermitteln. Maßgeblich für den Fortgang des Verfahrens im Rahmen der Ermittlungen zum sogenannten Plus-Ultra-Kontext wird sein, ob die behauptete Geschenkübergabe durch unabhängige, dokumentierte Bestätigungen abgesichert werden kann.

Politisch reagieren PSOE und Oppositionsparteien bislang zurückhaltend: Die PSOE betont die Unschuldsvermutung und die Mitwirkung Zapateros, die Opposition fordert gründliche Aufklärung. Solange die Provenienz der Stücke nicht abschließend geprüft ist, bleiben rechtliche Bewertungen offen.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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