Eine 60 Jahre alte Wanderin ist am Dienstag bei einer Route in der Zone von Femés, Gemeinde Yaiza auf Lanzarote, nach einem Herz-Kreislauf-Stillstand gestorben. Nach Angaben der kanarischen Notrufleitstelle CECOES 112 ging der Alarm um 15:54 Uhr ein. Ersthelfende leiteten noch vor Eintreffen der Rettungskräfte Wiederbelebungsmaßnahmen ein.
Teams des Servicio de Urgencias Canario setzten die Reanimation am Einsatzort fort. Unterstützt wurden sie von Feuerwehrleuten des Consorcio de Seguridad y Emergencias de Lanzarote sowie von Beamtinnen und Beamten der Policía Local. Aufgrund des schwer zugänglichen Geländes forderten die Kräfte einen Hubschrauber des Grupo de Emergencias y Salvamento an. Die Retter hoben die Betroffene an Bord und flogen sie zu einem nahe gelegenen Übergabepunkt, wo eine mit Notärztinnen und Notärzten besetzte Ambulanz wartete. Dort konnte das medizinische Personal nur noch den Tod der Frau feststellen.
Die Guardia Civil übernahm die routinemäßigen Ermittlungen sowie die erforderlichen dienstlichen Schritte. Angaben zur Identität der Verstorbenen machten die Behörden nicht. Hinweise auf ein Fremdverschulden lagen nach den ersten Informationen nicht vor; die genaue medizinische Vorgeschichte der Frau ist nicht öffentlich bekannt.
Übereinstimmenden lokalen Berichten zufolge war ein mehrgliedriger Rettungseinsatz im Gange: Neben Basis- und erweiterten Reanimationsmaßnahmen kamen technische Unterstützung durch Feuerwehr und Polizei sowie die Luftrettung zum Einsatz. Der Hubschraubereinsatz war laut Einsatzkräften notwendig, weil sich der Vorfall auf einem Abschnitt mit schwieriger Anfahrt ereignete.
Der Fall reiht sich in regelmäßig wiederkehrende Notlagen auf Wanderwegen der Kanarischen Inseln ein, bei denen die Leitstelle CECOES 112 die Koordination zwischen bodengebundenen Einheiten des Servicio de Urgencias Canario, der Policía Local, der Feuerwehr und der Luftrettung des Grupo de Emergencias y Salvamento übernimmt. Konkrete Präventionshinweise über den aktuellen Einsatz hinaus gaben die Behörden in diesem Zusammenhang nicht bekannt.
Die Meldung stützt sich auf Angaben der Notrufleitstelle und auf übereinstimmende Berichte regionaler Medien, die sich auf den Einsatz in Femés beziehen. Zeit, Ort, beteiligte Einheiten und der Ablauf der Evakuierung wurden von mehreren Stellen deckungsgleich beschrieben.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).