Politik

Vox nominiert Montserrat Lluis auf Platz zwei der Madrid-Liste für den 29. November

Vox hat am 19. Oktober 2026 die Madrid-Liste für die Neuwahl bestätigt: Hinter Spitzenkandidat Santiago Abascal steht Montserrat Lluis auf Platz zwei.

Vox hat am 19. Oktober 2026 seine Kandidaturen für die vorgezogene Parlamentswahl in Spanien bestätigt und die Liste für Madrid festgelegt. Spitzenkandidat ist Parteichef Santiago Abascal; auf Platz zwei folgt Montserrat Lluis, stellvertretende Generalsekretärin von Vox und zentrale Verhandlungsführerin der Partei bei Absprachen und Regierungsbeteiligungen mit dem Partido Popular in mehreren Autonomieregionen. Der Beschluss wurde vom Comité Ejecutivo Nacional als höchstem Gremium zwischen den Parteitagen gefasst.

Den dritten Listenplatz belegt Juan Sergio Redondo, der Vox-Sprecher aus Ceuta. Auf Platz vier steht die bisherige Fraktionssprecherin im Kongress, Pepa Millán. Platz fünf nimmt Cristian Toro ein, Stadtrat in Madrid und Olympiamedaillengewinner. Die Aufstellung soll die Kampagne im größten Wahlkreis des Landes profilieren und bekannte Gesichter der Partei bündeln. Parallel dazu hat das Comité Ejecutivo Nacional an diesem Montag auch weitere Spitzenkandidaturen abgesegnet; hervorgehoben wird parteiintern unter anderem Samuel Vázquez, der als Nummer eins in Ávila antritt.

Die Nominierung von Montserrat Lluis unterstreicht eine Prioritätensetzung: Vox setzt im Vorfeld der Wahl auf Verhandlungserfahrung aus den autonomen Machtteilungsabkommen mit dem Partido Popular. Damit knüpft die Partei an ihre bisherige Strategie an, regionale Bündnisse als Hebel für Einfluss in Regierungen zu nutzen. Für Madrid bedeutet die personelle Spitze, dass die Verhandlungsarchitektur der vergangenen Legislatur in den Vordergrund rückt – ein Signal an Wählerinnen und Wähler, die Stabilität und klare Verantwortlichkeiten in möglichen Mehrheitsbildungen nach dem Urnengang erwarten.

Die Bestätigung der Listen fällt in eine kurze, zugespitzte Phase des Wahlkampfs vor dem 29. November 2026. In Madrid konkurrieren neben Vox die etablierten Parteien um die stärkste Vertretung; die Provinz ist traditionell ausschlaggebend für die Mehrheitsbildung im Congreso de los Diputados. Wie sich die Besetzung der vorderen Plätze bei Vox auf Mobilisierung und Koalitionsoptionen auswirkt, hängt von der landesweiten Stimmenverteilung und den Mandatsverschiebungen im Wahlkreis ab.

Faktisch neu ist die formelle Festlegung der Reihenfolge in Madrid durch das Comité Ejecutivo Nacional; sie ersetzt vorläufige Spekulationen und interne Vorentscheidungen. Aussagen über weitergehende Personal- oder Programmentscheidungen bleiben der offiziellen Präsentation der Kampagne vorbehalten. Der Wahltermin und die jetzt bestätigten Listenplätze bilden den aktuellen Anlass dieser Meldung.

Redakteur: Phillipe Schmidt-Araguin (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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