Valencia hat in der Schlussphase der Reurbanisierung der Achse aus Avenida Giorgeta und Avenida Pérez Galdós mit der Pflanzung von 644 neuen Bäumen begonnen. Nach Angaben der Stadtverwaltung konzentrieren sich die laufenden Arbeiten auf die grüne Infrastruktur: Neben den Bäumen werden nahezu 25.000 Sträucher gesetzt und rund 6.800 Quadratmeter zusätzliche Grünflächen angelegt. Ein sektoriertes Bewässerungsnetz soll die Pflege und den Erhalt der Bepflanzung sichern.
Ziel der Maßnahme ist es, die Aufenthaltsqualität zu erhöhen und den Hitzestress in einem bisher stark versiegelten Straßenzug zu mindern. Die neuen Bäume sollen vor allem die Fußwege und den Radweg beschatten. Vorgesehen sind vergrößerte Baumgruben und zusammenhängende Pflanzstreifen, damit die Bäume ausreichend Wurzelraum erhalten und sich langfristig entwickeln können. Nach Angaben der Stadt sollen die Pflanzungen entlang des gesamten Abschnitts zwischen der Calle San Vicente und dem Paseo de la Pechina erfolgen.
Der motorisierte Verkehr fließt bereits wieder über vier Fahrstreifen, zwei je Richtung; im Bereich des Tunnels ist die Zahl der Spuren wie zuvor reduziert. Die Stadtverwaltung betont, dass die Verkehrsführung während der Begrünungsarbeiten aufrechterhalten wird. Neben den Pflanzungen werden in dieser Phase Elemente des öffentlichen Raums wie Beleuchtung und Sitzgelegenheiten ergänzt, um die Umgestaltung zu einem zusammenhängenden Stadtboulevard abzurunden.
Die Zahlen zu Bäumen, Sträuchern, Flächen und Bewässerung stammen aus städtischen Mitteilungen, die den letzten Bauabschnitt beschreiben. Der Schwerpunkt auf Beschattung und Mikroklima folgt dem Ansatz, Hitzeinseln im dichten Stadtgefüge zu reduzieren und die Wege für zu Fuß Gehende und Nutzende des Radwegs attraktiver zu machen. Die Stadt verweist in diesem Zusammenhang auf die Verknüpfung der Achse mit dem bestehenden Radnetz und auf eine Qualitätssteigerung des öffentlichen Raums in den angrenzenden Vierteln.
Die aktuelle Bepflanzung markiert den sichtbaren Start des grünen Ausbaus nach der Verkehrsfreigabe großer Teile der Strecke. Damit wird ein zentraler Baustein der Umgestaltung umgesetzt: mehr Schatten, robustere Vegetationsflächen und eine technische Infrastruktur, die auf nachhaltige Pflege ausgelegt ist.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).