Die Universidad de Murcia hat am Donnerstag, 17. September 2026, die Präsenzlehre und sonstige Vor-Ort-Aktivitäten an den Standorten Lorca und San Javier sowie an der Fakultät für Pflege (Facultad de Enfermería) in Cartagena für den gesamten Tag ausgesetzt. Die Hochschule begründet die Entscheidung mit den für die Region Murcia angekündigten Unwettern und verweist auf entsprechende Warnhinweise des staatlichen Wetterdienstes Aemet. Zuvor war die Unterbrechung zunächst zeitlich begrenzt vorgesehen, nun gilt sie ganztägig.
Nach universitärer Mitteilung umfasst die Maßnahme sämtliche geplanten Lehrveranstaltungen in Präsenz an den betroffenen Standorten. Digitale Formate bleiben davon unberührt, sofern Lehrende sie anbieten. Die Universität stellt in Aussicht, organisatorische Folgen wie Terminverschiebungen und Nachholmöglichkeiten im Anschluss bekanntzugeben. Eine Wiederaufnahme des regulären Betriebs an den drei Standorten soll nach einer erneuten Lagebewertung kommuniziert werden.
Die Ausweitung reiht sich in weitere Vorsichtsmaßnahmen in der Region Murcia ein. Mehrere Gemeinden hatten für Donnerstag Schulschließungen bis zum frühen Nachmittag verfügt, um Risiken durch Starkregen zu minimieren. Diese kommunalen Entscheidungen wurden bereits am Vortag angesichts der Wetterprognosen angekündigt. Der Universitätsbeschluss bezieht sich ausdrücklich auf die Standorte in Lorca, San Javier und Cartagena; für die übrigen Campusbereiche der Universidad de Murcia liegen keine gleichlautenden Anordnungen vor.
Zugeschriebene Gründe und Prognosen werden von der Universität und den zuständigen Diensten benannt: Die Hochschule verweist auf Fürsorgemaßnahmen zum Schutz von Studierenden und Beschäftigten, während Aussagen zur weiteren Wetterentwicklung von Aemet stammen. Konkrete Angaben zu Schäden oder Beeinträchtigungen jenseits der präventiven Aussetzung der Präsenzaktivitäten lagen zunächst nicht vor.
Für Studierende und Beschäftigte empfiehlt die Universität, vor An- und Abreisen aktuelle Hinweise der Universidad de Murcia sowie Mitteilungen der regionalen Notfall- und Wetterdienste zu beachten. Weitere Informationen zur Rückkehr zum Normalbetrieb will die Hochschule nach Auswertung der Wetterlage veröffentlichen. Der Schritt verdeutlicht, dass Hochschulen in Spanien bei Unwetterwarnungen zunehmend frühzeitig auf Prävention setzen, um Anfahrtswege zu entlasten und Präsenzveranstaltungen flexibel zu verlagern.
Redakteur: Andreas M. Brucker (Artikel mit KI-Unterstützung).