Kanaren

Universidad de La Laguna unterstützt Las Palmas de Gran Canaria als Kandidatin für die Europäische Kulturhauptstadt 2031

Die Universidad de La Laguna hat am 18. September 2026 eine Vereinbarung mit der Bürgermeisterin Carolina Darias unterzeichnet und damit offiziell die Bewerbung Las Palmas de Gran Canarias für die Europäische Kulturhauptstadt 2031 unterstützt.

Die Universidad de La Laguna (ULL) hat am 18. September 2026 eine formelle Unterstützungserklärung für die Bewerbung von Las Palmas de Gran Canaria zur Europäischen Kulturhauptstadt 2031 unterzeichnet. Rektor Francisco Javier García und die Bürgermeisterin von Las Palmas de Gran Canaria, Carolina Darias, setzten die Unterschriften unter eine Vereinbarung, mit der die Universität dem Projekt beitritt. Die Stadtverwaltung bewertet den Beitritt der ULL als Stärkung der kulturellen, territorialen und wissenschaftlichen Dimension der Kandidatur.

Nach Angaben der Stadtverwaltung soll die Zusammenarbeit dazu dienen, Forschung, Lehre und kulturelle Programme enger zu verzahnen und die spezifische Perspektive der Kanarischen Inseln als insularer und atlantischer Raum in die europäische Debatte einzubringen. Die Unterstützung der Universidad de La Laguna wird als Beitrag zur Ausweitung des Projekts über die Stadtgrenzen hinaus gesehen: Die Kandidatur LPGC'31 will nach Aussage der Verantwortlichen das gesamte Archipel einbeziehen und Partnerschaften mit weiteren Institutionen fördern.

Die Bewerbung Las Palmas de Gran Canaria gehört zu den vier spanischen Städten, die im März 2026 in die Shortlist des nationalen Auswahlverfahrens aufgenommen wurden; das Bundesministerium beziehungsweise das spanische Ministerium für Kultur und Sport koordiniert den nationalen Auswahlprozess für die Europäische Kulturhauptstadt 2031. Konkrete finanzielle Zusagen oder projektbezogene Budgetrahmen im Zuge der nun vereinbarten Kooperation mit der ULL wurden von keiner der Seiten genannt.

Aus Sicht der Stadt sollen durch die Einbindung zentraler akademischer Einrichtungen wie der Universidad de La Laguna die Entwicklung und Evaluation kulturpolitischer Programme, die Einbindung junger Zielgruppen sowie Kooperationen mit europäischen Hochschulen erleichtert werden. In der laufenden Verfahrensphase arbeitet die Kandidatur an einem zweiten Bid Book, das im November eingereicht werden muss; anschließend ist ein Besuch der Jury vor Ort vorgesehen. Ob und in welchem Umfang die neue Vereinbarung die Inhalte des Bid Books verändert, ist derzeit nicht dokumentiert.

Die Unterstützung der Universidad de La Laguna reiht sich in eine Reihe institutioneller Zusagen ein, mit denen Las Palmas de Gran Canaria seine Sichtbarkeit im Auswahlverfahren erhöhen will. Ökonomische Prognosen oder Aussagen zu Besucherzahlen liegen bislang nicht vor und bleiben abzuwarten.

Redakteurin: Celestina Fuentes (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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