Kurzmeldung
Die Guardia Civil von Ourense untersucht den Fund des Leichnams eines Säuglings in einem Mehrfamilienhaus in Allariz (Provinz Ourense). Nach übereinstimmenden Berichten wurde der Körper am Montag, dem 2. November 2026, entdeckt, als eine Angehörige die Wohnung einer kürzlich verstorbenen Bewohnerin durchsuchte. Der Leichnam lag nach Angaben örtlicher Medien in einer Tiefkühltruhe in einem Abstellraum bzw. Garagenabteil des Gebäudes.
Die Ermittler sicherten vor Ort Spuren und leiteten ein förmliches Ermittlungsverfahren ein. Das Gericht in Ourense ordnete aus ermittlungstaktischen Gründen ein Ermittlungsgeheimnis an; deshalb geben Behörden bislang nur knappe Angaben zum Tathergang oder zur mutmaßlichen Identität des Kindes bekannt. Ob ein strafrechtlich relevantes Verhalten vorliegt, ist ungeklärt und Teil der laufenden Prüfungen.
Das Instituto de Medicina Legal de Galicia (Imelga) wurde mit der Obduktion und den nötigen forensischen Analysen beauftragt. Dazu gehören nach üblichen Abläufen Untersuchungsschritte wie Alters- und Identitätsbestimmung per DNA, toxikologische Untersuchungen und histopathologische Befunde, um Todeszeitpunkt und Todesursache präziser einzugrenzen. In ersten lokal publizierten Einschätzungen wird berichtet, das Kind könne vor vielen Jahren gestorben sein; diese Aussagen sind derzeit aber nicht abschließend bestätigt und hängen von den Laborergebnissen ab.
Nach Abschluss zentraler Laboruntersuchungen werden die zuständigen Stellen über die gewonnenen Erkenntnisse entscheiden. Sollte sich aus den Analysen ein Hinweis auf eine Straftat ergeben, wäre der nächste Schritt die Einleitung entsprechender strafrechtlicher Maßnahmen durch die Justiz; bestätigen die Befunde hingegen eine natürliche oder nicht strafrechtlich relevante Todesursache, könnte das Verfahren entsprechend beendet werden.
Die Ermittlungen laufen in enger Abstimmung zwischen der Guardia Civil, dem Imelga und der Justiz in Ourense. Die Behörden baten die Bevölkerung um Zurückhaltung bei Spekulationen, bis die forensischen Ergebnisse vorliegen.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).