Kanaren

Teneriffa veranstaltet heute Hackathon für Ökodesign und Kreislaufwirtschaft

In Santa Cruz de Tenerife beginnt heute die erste Runde des Hackathon de Ecodiseño y Economía Circular de Canarias 2026. Teams entwickeln Lösungen zu Einwegplastik, landwirtschaftlichen Reststoffen, Reparatur und Wiederverwendung sowie Ökodesign im Tourismus.

In Santa Cruz de Tenerife findet heute die erste Runde des Hackathon de Ecodiseño y Economía Circular de Canarias 2026 statt. Die Consejería de Transición Ecológica y Energía des Gobierno de Canarias bringt Studierende, Fachkräfte und Gründerinnen und Gründer zusammen, um praxistaugliche Lösungen für zentrale Abfall- und Ressourcenthemen der Inseln zu erarbeiten. Im Fokus stehen vier Arbeitsfelder: die Reduzierung von Einwegplastik in Gastronomie und Veranstaltungen, die stoffliche Nutzung landwirtschaftlicher Reststoffe, die Verlängerung von Produktlebenszyklen durch Reparatur und Wiederverwendung sowie Ökodesign zur Verringerung abfallintensiver Prozesse im Tourismus.

Der Direktor der Dirección General de Calidad Ambiental, Ángel Montañés, erklärte, die Initiative überführe die Planung der Kreislaufwirtschaft in konkrete Vorschläge für reale Bedarfe der Inseln. Nach Angaben der Regionalregierung arbeiten die Teams im Laufe des Tages begleitet von Fachleuten ihre Konzepte von der Problemdefinition bis zur finalen Präsentation aus. Eine Jury bewertet die Vorschläge nach Innovationshöhe, Umweltwirkung, Machbarkeit und Potenzial zur Umsetzung in den Kanaren.

Für die besten drei Teams sind Preisgelder in Höhe von 750, 500 und 250 Euro vorgesehen. Insgesamt werden an den beiden Veranstaltungstagen auf Teneriffa und Gran Canaria 3.000 Euro vergeben. Eine zweite Ausgabe ist für den 3. Oktober 2026 auf Gran Canaria angekündigt, bei der die gleichen Bewertungskriterien gelten.

Der Hackathon ist Teil der Estrategia Canaria de Economía Circular 2021-2030 und des Plan de Acción de Economía Circular 2024-2026 des Gobierno de Canarias. Er knüpft an die besonderen Rahmenbedingungen eines Inselgebiets an: begrenzte Verfügbarkeit bestimmter Rohstoffe, hohe Importabhängigkeit und spezifische Anforderungen an die Abfallwirtschaft. Vor diesem Hintergrund stellt die Regierung Kreislaufwirtschaft als Querschnittsaufgabe dar, die Umweltschutz mit Innovationsförderung und regionaler Wertschöpfung verbindet.

Konkrete Projektbeispiele und Umsetzungsvereinbarungen werden voraussichtlich im Anschluss an die Präsentationen der Teams benannt. Bislang nennt die Regionalverwaltung als prioritäre Ziele die Verringerung von Kunststoffabfällen, die Nutzung landwirtschaftlicher Reststoffe als Materialien oder Geschäftsmodelle sowie das Schließen von Wertschöpfungskreisläufen durch Reparatur und Wiederverwendung. Die Informationen beruhen auf der heutigen offiziellen Mitteilung der Consejería de Transición Ecológica y Energía des Gobierno de Canarias.

Redakteur: Daniel Mayer (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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