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Telescopio de Treinta Metros fällt Entscheidung zugunsten von Hawaii – La Palma ausgeschlossen

Das internationale Konsortium des Telescopio de Treinta Metros hat La Palma am 18. September 2026 als Standort abgelehnt; der Zuschlag ging an Hawaii. Spanien und die Kanaren hatten zuvor ein umfassendes Finanzangebot vorgelegt.

Das internationale Konsortium des Telescopio de Treinta Metros (30-Meter-Teleskop) hat die Kandidatur der Insel La Palma am 18. September 2026 abgelehnt; der Zuschlag ging an einen Standort auf Hawaii. Das bestätigte ein Sprecher des Cabildo de La Palma nach Eingang einer Mitteilung des Observatorio International TMT an spanische Behörden. Nach Angaben von Presseagenturen und regionalen Stellen wurde die Entscheidung in einer schriftlichen Mitteilung des Direktors des Observatorio International an das spanische Wissenschaftsministerium übermittelt.

In den Monaten vor der Entscheidung hatten der Staat und die Regierung der Kanaren die Bewerbung intensiv unterstützt. Zentralstaatliche Stellen und der Europäische Investitionsbankrahmen erarbeiteten ein Finanzangebot, das in den Berichten als sehr umfangreich bezeichnet wurde; in Teilen der Berichterstattung ist von einem Rahmen zur Mobilisierung von bis zu einer Milliarde Euro die Rede. Die Regierung der Kanaren hatte das Vorhaben als strategisch eingestuft und auf die vorhandene Infrastruktur des Observatorio del Roque de los Muchachos und die Erfahrung des Instituto de Astrofísica de Canarias verwiesen.

Für La Palma bedeutet die Absage den Wegfall erwarteter Investitionen, langfristiger Forschungskapazitäten und zusätzlicher hochqualifizierter Stellen. Gleichzeitig bleibt das Observatorio del Roque de los Muchachos ein international bedeutender Standort: Dort sind bereits mehrere Großteleskope in Betrieb, und das Instituto de Astrofísica de Canarias koordiniert weiterhin internationale Kooperationen und Beobachtungsprogramme.

Die genauen Gründe für die Standortwahl nannte das Konsortium in der zunächst zugänglichen Mitteilung nicht detailliert. In früheren Debatten um den Bau auf Mauna Kea spielten kulturelle, rechtliche und umweltbezogene Fragen eine Rolle; zugleich werden technische Kriterien wie Beobachtungsbedingungen und Betreiberstrukturen berücksichtigt. Ob solche Aspekte die endgültige Entscheidung beeinflusst haben, bleibt bis zu einer ausführlichen Stellungnahme des Observatorio International offen.

Politisch kündigt sich in Spanien eine Debatte über Konsequenzen und Alternativen an. Vertreter der regionalen und insularen Verwaltungen signalisierten, sie wollten nun den Ausbau bestehender Instrumente am Observatorio del Roque de los Muchachos, neue internationale Partnerschaften über das Instituto de Astrofísica de Canarias sowie Förderprogramme prüfen, um die astrophysikalische Forschung auf der Insel zu stärken.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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