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La Palma: Fünf Jahre nach dem Ausbruch leben noch rund 40 Familien in Containern

Zum fünften Jahrestag des Tajogaite-Ausbruchs melden Behörden laufende Wohnprojekte, doch nach Medienangaben wohnen weiterhin etwa 40 Familien in provisorischen Containern. Die Betroffenen klagen über Verzögerungen und Wohnungsnot.

Fünf Jahre nach Beginn der Eruption des Vulkans Tajogaite am 19. September 2021 leben auf La Palma weiterhin Menschen in provisorischen Unterkünften. Nach übereinstimmenden Medienangaben sind es rund 40 Familien, die vor allem in Los Llanos de Aridane in Containerreihen untergebracht sind. Viele Betroffene berichten, dass Entschädigungen und Zuschüsse auf dem angespannten Wohnungsmarkt der Insel nicht ausreichen, um eine dauerhafte Wohnung zu finden. Eine Bewohnerin fasst es so: „Mit dem Geld, das man mir gab, kaufe ich mir nicht einmal ein Haustier.“

Die Regionalregierung Gobierno de Canarias und das Cabildo de La Palma verweisen zum Jahrestag auf Fortschritte und laufende Maßnahmen. Dazu zählen die bereits bereitgestellten viviendas modulares als Übergangslösung, Beihilfen zur Miete und der Bau beziehungsweise die Zuteilung dauerhafter öffentlicher Wohnungen. Projekte werden unter anderem in Breña Baja, Tazacorte und Los Llanos de Aridane genannt. Zusätzlich hat das Cabildo für einzelne gesperrte Zonen wie Puerto Naos und La Bombilla schrittweise Rückkehrregelungen genehmigt, wo Messwerte und Sicherheit es erlauben.

Gleichzeitig bleibt die Lage für die Verbliebenen in den Containern schwierig. Als Hauptgründe nennen Betroffene und Kommunalpolitiker die Knappheit an verfügbaren Wohnungen sowie administrative Verzögerungen bei Ausschreibungen und Vergaben. Familien berichten von mehrfach verschobenen Umzugsterminen, provisorischen Alltagsarrangements und psychischen Belastungen nach dem Verlust ihrer Häuser und der langen Unsicherheit. Besonders hart traf es ländliche Ortsteile wie Todoque, die unter der Lava verschwanden und deren soziale Strukturen bis heute zerschnitten sind.

Behördliche Angaben und Zwischenbilanzen der vergangenen Jahre belegen, dass Dutzende modulare Einheiten bereitgestellt und hunderte dauerhafte Wohnungen angestoßen wurden. Ob diese Vorhaben die verbleibende Lücke rasch schließen, ist offen. Entscheidend sind nun die fristgerechte Fertigstellung bereits begonnener Gebäude, eine verlässliche Zuteilung und die wirksame Entlastung des Mietmarktes durch zusätzliche Angebote.

Der Jahrestag verdeutlicht Fortschritte und Persistenzen zugleich. Fest steht, dass ein Kernbestand an Familien in provisorischen Containern verbleibt, obwohl Programme laufen. Zugleich zeigen die Zuteilungen und Rückkehrgenehmigungen, dass der Übergang in stabile Wohnverhältnisse voranschreitet – jedoch langsamer als von vielen erhofft. Die kommenden Monate werden zeigen, ob Zusagen und Baupläne reichen, um die noch in den Containern lebenden Familien in feste Wohnungen zu bringen.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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