Die spanische Wetterbehörde AEMET erwartet für Freitag, 23. Oktober 2026, an der Nordküste Spaniens stürmischen Wind und sehr hohe Wellen. Auslöser ist die atlantische Borrasca Austen, deren Nordwest- bis Westwinde den Seegang im Kantabrischen Meer deutlich verstärken. In den frei zugänglichen maritimen Vorhersagen der Agencia Estatal de Meteorología wird für den Freitag schwere See gemeldet; nach übereinstimmenden Prognosen können an exponierten Abschnitten Wellenhöhen von bis zu etwa sieben Metern auftreten.
Betroffen sind vor allem die Küstenabschnitte von Asturien, Kantabrien und dem Baskenland. AEMET weist dort auf raue See und Küstenphänomene hin. Die Behörde mahnt, sich von Hafenmolen, Strandpromenaden und anderen exponierten Bereichen fernzuhalten und offizielle Hinweise zu verfolgen. Die Dirección General de Protección Civil y Emergencias erinnert Schifffahrt und Küstengemeinden an Vorsichtsregeln wie die Koordination von An- und Auslaufen, die Sicherung von Anlagen sowie das Befolgen örtlicher Warnmeldungen. Kommunale Stellen haben am Donnerstag in Teilen Nordspaniens zusätzlich auf die Gefahr durch hohen Wellengang hingewiesen.
Nach derzeitigem Stand rechnet AEMET für den Freitag entlang der Nordküste Spaniens mit mäßigem bis starkem Seegang, zeitweise mit sehr schwerer See, insbesondere im offenen Wasser. Die Windrichtung soll überwiegend aus Nordwest bis West kommen, mit in Böen stürmischem Charakter. Für einzelne Abschnitte können regionale Dienste abweichende, feinere Warnstufen ausgeben.
Während der Norden auf Sturmkurs liegt, zeigt sich der Süden Spaniens deutlich milder. Modelle lassen dort am Freitag örtlich Temperaturen um 28 Grad Celsius erwarten. Das unterstreicht das ausgeprägte Gefälle zwischen Nord- und Südspanien, das für diese Jahreszeit meteorologisch bemerkenswert ist. Gründe sind eine Tiefdruckzone über dem Atlantik und gleichzeitig wärmere Luftmassen über dem Süden der Iberischen Halbinsel.
Die Angaben beruhen auf den öffentlichen Vorhersagen der Agencia Estatal de Meteorología und ergänzenden Hinweisen der staatlichen Zivilschutzstelle. Medienberichte bestätigen den erwarteten Schwerpunkt an der Nordküste und nennen ähnlich hohe Wellen. Da sich Wind- und Seegangslage rasch ändern können, sollten Anwohnerinnen, Anwohner und Reisende die amtlichen Warnungen am 22. und 23. Oktober aufmerksam verfolgen und Anweisungen der lokalen Behörden befolgen.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).