In Oliva in der valencianischen Region Safor hat ein Helikopter von Salvamento Marítimo am Montag zehn Menschen und einen Hund aus vom Wasser eingeschlossenen Gebäuden gerettet. Nach Angaben der Seenotretter handelte es sich um acht Erwachsene und zwei Minderjährige. Die Einsätze erfolgten am frühen Nachmittag, während heftige Regenfälle im Zuge der DANA Adam Straßen, Wege und zahlreiche Wohngebiete überfluteten.
Koordiniert wurde die Operation vom Rettungsleitzentrum in Valencia, nachdem die Generalitat Valenciana um Unterstützung gebeten hatte. Zum Einsatz kam der Helimer 202, der die Betroffenen aufnahm und nach einem Tankstopp in das Einsatzgebiet zurückkehrte, um weitere Lagen zu erkunden. Bilder und Behördenmitteilungen aus der Region zeigen großflächige Überschwemmungen, in denen Hubschrauber stellenweise die einzige sichere Evakuierungsmöglichkeit waren.
Die DANA Adam hat am Montag Teile der Provinzen Valencia und Alicante getroffen. In mehreren Gemeinden standen Straßen und Erdgeschosse unter Wasser, Anwohner wurden angewiesen, gefährdete Bereiche zu meiden. Aus der Umgebung von Oliva meldeten Einsatzkräfte zahlreiche Hilferufe von Personen, die in ihren Häusern ausharrten. Berichte über zusätzliche Evakuierungen durch örtliche Feuerwehren und die Guardia Civil liegen ebenfalls vor. Die Unidad Militar de Emergencias wurde in einzelnen Abschnitten zur technischen Hilfeleistung herangezogen.
Die Behörden betonen, dass Priorität auf der Rettung eingeschlossener Personen und der Sicherung kritischer Infrastruktur liegt. Angaben zu Verletzten oder Schäden sind noch vorläufig; eine umfassende Bilanz steht aus. Meteorologische Dienste warnten vor weiteren, lokal sehr intensiven Regenschauern, die kurzzeitig zu ansteigenden Pegeln führen können. Die Einsatzleitungen mahnen, überflutete Zonen zu meiden und Absperrungen strikt zu beachten.
Der Hubschraubereinsatz in Oliva verdeutlicht die Bedeutung luftgestützter Kapazitäten bei abrupten Hochwassersituationen an der Mittelmeerküste. Salvamento Marítimo, normalerweise für Notfälle auf See zuständig, wird bei Bedarf von den Landesbehörden auch im Hinterland angefordert, wenn Zugänge am Boden blockiert sind. Das Zusammenspiel von regionalen Leitstellen, Spezialhubschraubern wie dem Helimer 202 und bodengebundenen Einheiten gilt nach ersten Einschätzungen als entscheidend, um in schwer zugänglichen Zonen schnell Hilfe zu leisten.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).