Nach dem tödlichen Angriff auf den deutschen Schönheitschirurgen Alexander Aslani in Marbella hat die Policía Nacional einen 18-jährigen Tatverdächtigen festgenommen. Die Festnahme erfolgte am 8. Oktober 2026, einen Tag nach der Tat. Ermittler des Grupo de Homicidios führen die Untersuchung; ein belastbar bestätigtes Motiv liegt bislang nicht vor.
Der 57-jährige Arzt war am 7. Oktober 2026 in den Räumen der von ihm gegründeten Cirumed Clinic in der Urbanisation Real Panorama erschossen worden. Nach übereinstimmenden Medienberichten drang ein Schütze am frühen Abend in die Praxis ein und feuerte mehrere Schüsse ab. Rettungskräfte konnten nur noch den Tod feststellen. Die Policía Nacional sicherte Spuren am Tatort und befragte Zeugen aus dem Umfeld der Klinik.
Zur Identität und möglichen Beziehungen zwischen Opfer und mutmaßlichem Täter machten die Behörden zunächst keine detaillierten Angaben. Lokale Medien berichten, die Ermittler prüften persönliche Motive, darunter Konflikte aus Behandlungsverhältnissen oder finanzielle Auseinandersetzungen. Diese Hinweise sind bislang nicht durch offizielle Verfahrensangaben belegt. Die Polizei untersucht zudem, ob es Unterstützer, einen Auftraggeber oder vorbereitende Handlungen wie bereitgestellte Fluchtmittel gab. Aussagen zu Haftprüfung, Anklage oder Verteidigung lagen am Wochenende nicht vor.
Alexander Aslani war in Marbella und international als Spezialist für Körperkonturierung und ästhetische Eingriffe bekannt. Kolleginnen und Kollegen würdigten seine fachliche Arbeit. Das Colegio de Médicos de Málaga verurteilte am 8. Oktober 2026 den gewaltsamen Tod und sprach den Angehörigen Beileid aus.
Die Tat hat in Marbella die Debatte über gezielte Gewaltdelikte neu entfacht. Die Stadt und die Sicherheitsbehörden betonen, man setze auf sichtbare Präsenz und enge Abstimmung zwischen den Einheiten der Policía Nacional und der örtlichen Polizei. Ein Zusammenhang zu anderen Vorfällen in der Provinz Málaga ist laut Ermittlern derzeit offen.
Die hier wiedergegebenen Tatsachen stützen sich auf Mitteilungen der Polizei sowie auf Berichte etablierter regionaler und überregionaler Medien. Spekulationen zu Motiven und Täternetzwerken werden als solche gekennzeichnet. Die Ermittlungen dauern an.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).