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Murcia koordiniert in Vilnius europäischen Austausch zur psychischen Gesundheit Jugendlicher

Vertreter des Servicio de Juventud der Stadt Murcia haben am 6. und 7. Oktober 2026 in Vilnius das dritte transnationale Treffen des Projekts Harmony geleitet, um Prävention, Früherkennung und gute Praxis zur psychischen Gesundheit…

Vertreter des Servicio de Juventud der Stadt Murcia haben am 6. und 7. Oktober 2026 in Vilnius (Litauen) am dritten transnationalen Treffen des europäischen Projekts HARMONY teilgenommen und den fachlichen Austausch koordiniert. Der Schwerpunkt lag auf Prävention, Früherkennung und der Übertragbarkeit gelungener Ansätze zur Förderung der psychischen Gesundheit von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen.

Das Programm verband Fachvorträge, Arbeitsgruppen und Studienbesuche. Delegationen informierten sich im Vilnius Public Health Bureau über kommunale Präventionsarbeit, im Republican Centre for Addictive Disorders über Behandlungs- und Beratungsangebote zu Suchterkrankungen sowie an der Vilnius Antakalnis Junior High School über schulische Maßnahmen gegen Mobbing und für Resilienz. Diskutiert wurden unter anderem der Umgang mit Angststörungen, Stressbewältigung, Suchtprävention und der Einfluss digitaler Medien auf Minderjährige.

Nach Angaben des Servicio de Juventud und der Projektkoordination in Spanien werden die Erkenntnisse systematisch ausgewertet, um sie in kommunale Präventionsprogramme und Unterstützungsnetzwerke einzubringen. Im Mittelpunkt stehen Instrumente, die sich für Schulen, offene Jugendarbeit und Beratungsstellen eignen. Konkrete Umsetzungsentscheidungen für Murcia sollen in den kommenden Sitzungen des Servicio de Juventud vorbereitet werden.

HARMONY (Health and Resilience: Mental Empowerment for New Youth) ist ein von Interreg Europe kofinanziertes Kooperationsprojekt. Es vernetzt lokale Behörden, Bildungsinstitutionen und Fachpartner aus mehreren Staaten, um politische Ansätze zu verbessern, Stigmatisierung abzubauen und Anzeichen psychischer Belastungen früher zu erkennen. Nach übereinstimmenden Mitteilungen der beteiligten Stellen fungiert die Stadt Murcia innerhalb des Konsortiums als Leadpartner und koordiniert den Wissensaustausch.

Der aktuelle Anlass des Treffens in Vilnius ist Teil einer mehrjährigen Zusammenarbeit. Ziel ist es, Erfahrungen zwischen Kommunen vergleichbar zu machen, tragfähige Standards zu identifizieren und diese in die jeweiligen lokalen Strukturen zu übertragen. Für Murcia bedeutet dies eine Vertiefung der internationalen Kooperation in der Jugendarbeit, verbunden mit dem Anspruch, evidenzbasierte Maßnahmen anzupassen und dauerhaft zu verankern. Weitere Austauschformate im Rahmen des Projekts sind laut den Organisatoren in Planung; Ergebnisse werden nach interner Abstimmung veröffentlicht.

Die Stadtverwaltung hebt hervor, dass die Verbindung von schulischen, kommunalen und spezialisierten Angeboten entscheidend sei, um den Zugang zu Beratung zu erleichtern und Hilfeketten zu schließen. Der transnationale Abgleich guter Praxis soll zugleich als Grundlage dienen, um künftige Förderanträge gezielter auszurichten und Schnittstellen zwischen Gesundheitswesen, Bildung und Jugendhilfe zu stärken.

Redakteurin: Clara Simonichek (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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