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Melilla verstärkt Polizei – Regierungsdelegierte ruft vor dem 23. September zur Ruhe auf

Sabrina Moh bittet die Bürger um Ruhe und verweist auf rund 1.300 Einsatzkräfte in Melilla, nachdem in marokkanischen Netzwerken zu massenhaften Grenzübertritten am Mittwoch aufgerufen wurde.

Nach Aufrufen in sozialen Netzwerken in Marokko zu massenhaften Grenzübertritten nach Ceuta und Melilla hat die Regierungsdelegierte in Melilla, Sabrina Moh, die Bürger am Dienstag zu Ruhe und Besonnenheit aufgefordert. Zugleich betonte sie, die Sicherheitsvorkehrungen in der spanischen Exklave seien für den Mittwoch, 23. September, verstärkt worden.

Moh verwies darauf, dass in Melilla derzeit etwa 1.300 Angehörige der staatlichen Sicherheitskräfte im Einsatz sind, bestehend aus den regulären Einheiten vor Ort und zusätzlich verlegten Verstärkungen. Im Fokus stehen dabei die Nationalpolizei und die Guardia Civil, deren Präsenz an neuralgischen Punkten ausgeweitet wurde. Die Behörden koordinieren nach Angaben der Delegación del Gobierno in Melilla ihr Vorgehen, um die öffentliche Ordnung zu gewährleisten und mögliche unkontrollierte Grenzübertritte zu verhindern.

Die jüngsten Online-Aufrufe aus Marokko zielen Medienberichten zufolge auf eine koordinierte Einreise am Mittwoch. Europa Press berichtet, diese Mobilisierungsaufrufe stünden im zeitlichen Zusammenhang mit dem für den 23. September angesetzten Wahltermin in Marokko. Offizielle spanische Stellen bekräftigen, man beobachte die Lage engmaschig und stehe mit den Sicherheitskräften in ständiger Abstimmung.

Parallel forderte die Stadtverwaltung von Melilla die staatliche Vertretung um fortlaufende, konkrete Informationen zur Lage und zu operativen Planungen, um die lokale Risikoeinschätzung transparent an die Bevölkerung weitergeben zu können. Die Regierung der Stadtverwaltung begründete dies mit dem öffentlichen Interesse an verlässlicher, aktueller Kommunikation.

In den vergangenen Wochen war es an der Grenze wiederholt zu Versuchen des unerlaubten Grenzübertritts gekommen oder zu entsprechenden Ankündigungen in sozialen Medien. Das Innenministerium und die Delegación del Gobierno verweisen in diesem Kontext auf präventive Maßnahmen: zusätzliche Kräfte, sichtbare Präsenz sowie eine engere behördenübergreifende Koordination. Ziel ist nach offizieller Darstellung, Spannungen gar nicht erst entstehen zu lassen und im Bedarfsfall geordnet zu reagieren.

Die von Moh genannten Zahlen zur Stärke der Sicherheitskräfte und die Hinweise auf die verstärkte Präsenz gehen aus Mitteilungen der Regierungsdelegation und konsistenten Berichten von Nachrichtenagenturen hervor. Aussagen der Behörden zu erwarteten Entwicklungen sind als Lageeinschätzungen und Absichtserklärungen zu verstehen; sie treffen keine Vorhersage über das tatsächliche Geschehen am Mittwoch.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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